Basler Schüler können Schulweg vor Schulstart virtuell durchgehen

Schulkinder können in Basel ihren Schulweg noch bevor die Schule startet, virtuell erleben. Die Behörden hoffen, dass sie zusammen mit ihren Eltern so gefährliche Stellen erkennen und geeignete Orte finden, um Strassen zu überqueren.

Ausschnitt aus dem neuen Basler Stadtplan für Schulweg Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beispiel Aeschenplatz: Grün markiert sind empfohlene Stellen für die Schulkinder, um die Strases zu überqueren. SRF

Am nächsten Montag ist es in Basel wieder so weit: Die Schule fängt an. Viele Kinder sind zum ersten Mal allein oder mit ihren Klassenkameraden im Verkehr unterwegs.

Seit Jahren machen die Kantone auf den Schulanfang aufmerksam, sensiblisieren Autofahrerinnen und Autofahrer mit Plakaten. Basel-Stadt geht jetzt noch einen Schritt weiter. Kinder können zusammen mit ihren Eltern jetzt ihren Schulweg noch bevor die Schule startet virtuell durchgehen. Die Idee dahinter: Kinder sollen so mit ihren Eltern nicht nur gefährliche Stellen ihres Schulwegs erkennen, sondern auch den sichersten Weg zu ihrer Schule herausfinden. Dies erklärte der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr an einer Medienkonferenz.

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Virtueller Schulweg

Der virtuelle Schulweg ist nicht ganz einfach zu finden, da es keinen direkten Link gibt. Auf dem Geo-Portal in der rechten Spalte unter «Thema», Rubrik «Staat und Gesundheit», «Schulwegsicherheit» auswählen.

Spezialisten hätten jede Strassenquerung überprüft und beurteilt. Dank einfachen Symbolen lasse sich so sofort erkennen, wo es gefährlich sei, die Strasse zu überqueren und wo weniger. Die detaillierte Karte findet sich auf dem Geo-Portal des Kantons Basel-Stadt.

Im nächsten Schuljahr soll das Angebot erweitert werden: Dann sollen Eltern ihre Adresse und die Schule ihres Kindes erfassen können und dann automatisch die sicherste Route empfohlen bekommen.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)