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Basler Trinkwasser IWB bauen in den Langen Erlen eine neue Pumpstation

IWB investieren 24 Millionen in die Trinkwasserproduktion und erneuern Anlagen aus den 1960er Jahren.

Baustelle in der Langen Erle
Legende: Gianni Gropello

Wasser aus dem Hahn ist für uns selbstverständlich. Damit es aber selbst im 4. Stock sprudelt, braucht es viel Druck. Dies geschieht in Basel in der Pumpstation in den Langen Erlen, wo das Trinkwasser der Stadt aufbereitet wird. Die alte Pumpstation aus den 1960ern sei aber technisch veraltet und sanierungsbedürftig, sagt Thomas Meier, Leiter Trinkwasserproduktion bei den Industriellen Werken Basel (IWB). Statt zu sanieren, hat sich die IWB für eine neue Pumpstation entschieden. Kostenpunkt: 24 Millionen Franken.

Bis vor 50 Jahren sei der Wasserverbrauch dauernd angestiegen, sagt Meier. Seit zehn Jahren hat er sich aber stabilisiert. Einerseits, weil die Industrie deutlich weniger Wasser verbraucht. Andererseits sind die Haushaltsgeräte heute sparsamer und die Leute würden weniger oft baden, sondern eher duschen. Dank dieser Entwicklung sei jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Produktion für die Zukunft auszurichten.

Halbzeit beim Bauprojekt

Die neue Pumpstation sei stromsparend und flexibler als die alte, sagt Meier. Das sei wichtig, weil der Wasserverbrauch sehr unterschiedlich sei. Beispielsweise verbrauchen wir an heissen Sommertagen doppelt so viel wie an kalten Tagen. Entsprechend weniger Arbeit hat die Pumpstation. Die Bauarbeiten dauern noch ein paar Monate. Im Frühling 2019 soll dann die neue Pumpstation ihren Betrieb aufnehmen.

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