Spitalhygiene Basler Unispital verschärft Mundschutzpflicht

Im letzten Jahr war es nur eine Empfehlung, nun geht das Basler Universitätsspital ein wenig weiter: wer von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht geimpft ist, der muss bei der Arbeit eine Gesichtsmaske tragen. Die Massnahme gilt vorläufig.

Eine Spitalmitarbeiterin mit Maske entnimmt einem Behälter Seife Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Maskenpflicht im Spital: jetzt teilweise auch im Basler Universitätsspital. Keystone

Die Massnahme sei eingeleitet worden, nachdem die Zahl der registrierten Grippefälle im Spital zehn überschritten habe. Das sagt der Sprecher des Universitätsspital Basel, Martin Jordan, auf Anfrage.

Sie gelte für alle diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht gegen Grippe geimpft seien, so der Sprecher weiter. Im letzten Winter sei dies noch eine Empfehlung gewesen. Nun habe man hier ein wenig verschärft.

Spitalleitung muss entscheiden, wie lange die Massnahme gilt

Wie lange die Massnahme gilt, ist noch offen, bzw. ob sie allenfalls aufgehoben würde, wenn die Zahl der Grippe-Patienten wieder sinke. Das müsse zu gegebener Zeit die Spitalleitung entscheiden.

Grippe-Impfungen bei Spital-Mitarbeiterinnen ist ein kontroverses Thema. Das Unispital Genf ging zu Beginn dieses Winters soweit wie bisher noch ein anderes Spital in der Schweiz: es führte sogar für Besucher eine Maskenpflicht ein.