Baustopp während Basler Curling WM in der St. Jakobshalle

Die St. Jakobshalle wird zur Zeit umgebaut. Ab Samstag findet dort aber die Curling WM statt. Die Curler befürchteten, dass durch die Vibrationen von Baugeräten Risse im Eis entstehen könnten. Nun wird der Umbau gestoppt.

Curlingbahnen auf blauem Untergrund in der Basler St.Jakobshalle während der WM 2012. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach der Curling WM 2012 finden am 2. April auch die diesjährige Weltmeisterschaft in Basel statt, trotz Umbauarbeite... Juri Weiss

Das Curling-Eis ist ein sensibler Untergrund: «Die Vibrationen eines Baggers könnten reichen, damit das Eis Risse bekommt», sagt Bruno Schallberger, OK-Präsident der Curling WM in Basel. Aber auch Kompressoren oder andere Baugeräte könnten solche Vibrationen auslösen.

Risse im Eis wären für das Turnier eine Katastrophe, sagt Schallberger: «Ein Riss im Eis bedeutet, dass der Stein nicht mehr richtig läuft. Das kann so weit gehen, dass der Stein total ausgebremst wird». Das wäre für die WM in Basel fatal. Schallberger hat darum schon vor ein paar Wochen das Gespräch mit den Verantwortlichen des Umbaus gesucht.

Sein Anliegen stiess auf Verständnis. Die Bauarbeiten mit den Baggern werden während der Aufbauphase und während des Turniers unterbrochen, bestätigt Beat Grossglauser vom Basler Hochbauamt. «Das sind plausible Gründe, die wir ernst nehmen», so Grossglauser. Stattdessen würden kleinere Umbauarbeiten in Nebengebäuden verrichtet.

(Regionaljournal Basel, 06.33 Uhr)