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Gerhard Schafroth argumentiert auf einem Wahlpodium und deutet mit Daumen und Zeigfinder eine Distanz an.
Legende: GLP-Regierungsratskandidat Gerhard Schafroth provoziert mit einer Aussage auf einem Wahlpodium. SRF
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Basel Baselland Beppe Grillo des Baselbiets?

Regierungsratskandidat Gerhard Schafroth (GLP) sorgt für Lacher. An einem öffentlichen Podium verkündet er, das Regierungsamt interessiere ihn nicht. Dabei meint er es ernst.

Wenige Tage vor dem Wahlgang überrascht Gerhard Schafroth mit einer provokativen Aussage: «Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten möchte ich gar nicht Regierungsrat werden». Dies sagte er an einer öffentlichen Podiumsveranstaltung am Montagabend in Reinach.

Schafroth weiter: «Der neue Finanzdirektor wird ein Desaster vorfinden. Eine gewaltige Aufgabe wartet auf ihn».

 Ich reisse mich nicht um diesen Job, ich bin ja nicht blöd.

Gerhard Schafroth sorgte an der von BaZ-Chefredaktor Markus Somm moderierten und von den Wirtschaftsverbänden gesponserten Veranstaltung für grosse Lacher, liess das Publikum aber ratlos zurück.

Schafroth nimmt sich nicht aus dem Rennen

Auf Nachfrage bekräftigt er seine Aussage. «Ich meine es so, wie ich es gesagt habe». Als vorzeitiges Abmelden aus dem Wahlrennen will er die Aussage aber nicht verstanden haben, sondern vielmehr als eine ehrliche Aussage über den Zustand der Baselbieter Finanzsituation.

Angesprochen auf den italienischen Komiker und Neo-Politiker Beppe Gillo bleibt Gerhard Schafroth wage: «Ich kenne Grillo zu wenig, aber möglicherwiese gibt es Parallelen zwischen ihm und mir».

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Jakob Rohrbach , Arlesheim
    ... die bei anstehenden Problemen nicht zuerst an sich selbst denken. Wenn ein solcher Mensch auf eine Frage dann offen und ehrlich antwortet, so klingt das offenbar für die Meisten als verrückt.
    Mir ist Ehrlichkeit wichtiger wie politische Worthülsen, denn Worthülsen enthalten in der Regel nichts, ausser Luft. Und wenn diese erwärmt wird, ist es warme oder heisse Luft. Mehr leider nicht.
  • Kommentar von Jakob Rohrbach , Arlesheim
    Wer die Aussage von Gerhard Schafroth nicht korrekt versteht, hat etwas grundsätzliches nicht verstanden. Gerhard Schafroth will nicht aufgrund von Machtspielen oder der Befriedigung von persönlichen Befindlichkeiten in die Regierung. Es geht Herrn Schafroth tatsächlich um Eines: die Finanzen des Kantons wieder ins Lot zu bringen. Das klingt vielleicht für viele unverständlich, vorallem in einer "kalten" Zeit wie heute, aber es gibt Menschen, ...