«Big Bang»-Party: Veranstalter wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Baselbieter Polizei macht den Veranstaltern der «Big Bang»-Party in der St. Jakobshalle Vorwürfe. Der Sicherheitsdienst und die Sanitäter seien überfordert gewesen. Die Veranstalter wehren sich.

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Bildlegende: In der St. Jakobshalle kam es an Silvester immer wieder zu Schlägereien. Juri Weiss

An der grossen Silvesterparty in der St. Jakobshalle kam es in der Neujahrsnacht zu unschönen Szenen: Immer wieder gab es Tumulte und Schlägereien unter angetrunkenen Gästen. Ein 20-jähriger Mann wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss Angaben der Veranstalter war die Silvesterparty mit rund 11'000 Besucherinnen und Besuchern die grösste der Schweiz.

« Das sind Sachen, die gehen nicht »

Der Sicherheitsdienst der Partyveranstalter sei überfordert gewesen, teilte die Baselbieter Polizei mit. Polizeisprecher Meinrad Stöcklin: «Es gab heftige Auseinandersetzungen. Zudem setzten Gäste Pfefferpray ein. Das sind Sachen, die gehen nicht». Die Polizei musste mehrmals ausrücken und war praktisch pauselos im Einsatz.

« Das stimmt so nicht »

Veranstalter Konrad Begert wehrt sich gegen die Vorwürfe, Sicherheits- und Sanitätsdienst seien überfordert gewesen. «Das stimmt so nicht», sagt Begert. Besonders nicht, was den Sanitätsdienst angehe. Er sagt jedoch, dass die Stimmung aggressiver gewesen sei als im letzten Jahr. Rund 130 Sicherheitsmitarbeiter seien im Einsatz gewesen. Gemessen am Besucherandrang sei jedoch wenig passiert.

Die Vorfälle werden nun von der Staatsanwaltschaft untersucht. Dennoch ist laut Konrad Begert heute schon klar, dass es auch zum Jahreswechsel 2013 / 2014 eine Big-Bang-Party, die angeblich grösste Silvestersause der Schweiz, in der St. Jakobshalle geben wird.