BKB stellt 50 Millionen für ASE-Opfer zurück

Die Basler Kantonalbank macht eine Rückstellung von 50 Millionen Franken. Damit sollen Kunden entschädigt werden, die durch die ASE Verluste erlitten haben.

Bancomaten der Basler Kantonalbank in der Aeschenvorstadt in Basel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: BKB löst ihr Versprechen ein, sich gegenüber geschädigten Kunden der Vermögensverwaltung ASE kulant zu zeigen. Juri Weiss

Durch vermutlich strafbare Handlungen der ASE Investement AG seien über 500 Kunden der Basler Kantonalbank geschädigt worden, teilt die BKB mit. Die Vermögens-Verwaltungs-Gesellschaft ASE Investment AG selber und deren Organe seien jedoch nicht in der Lage, diese Verluste zu decken.

Die BKB hatte bereits im Oktober angekündigt, dass sie sich gegenüber diesen Kunden kulant zeigen werde. Den jetzt zurückgestellten Betrag von 50 Millionen entnimmt die BKB der Reserve für alllgemeine Bankrisiken. Er wirkt sich auf das Betriebsergebnis 2012 aus, habe jedoch keinen Einfluss auf den Gewinn des Stammhauses, teilt die BKB mit.