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Börse Analyst empfiehlt Aktien der Messe Schweiz nicht mehr zum Kauf

Der Grund: Zu vieles im Unternehmen sei derzeit unklar.

Die Firma Research Partners analysiert den Aktienmarkt. Sie ist spezialisiert auf kleine und mittelgrosse Aktiengesellschaft. Bislang empfahl sie Investoren die Aktien der Messe Schweiz zum Kauf. Nach den Turbulenzen der vergangenen Woche ist das anders. Man habe das Rating von «Kaufen» auf «Halten» gesenkt, sagt Analyst Ronald Wildmann.

Der Grund: Derzeit sei bei der Messe Schweiz vieles unklar. Nach dem Rückzug der Swatch-Gruppe von der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld sei deren Zukunft unsicher. Zudem sei unklar, wer Nachfolger von René Kamm als CEO der Messe Schweiz werde und was für eine Strategie künftig verfolgt werde. Und es sei unklar, ob es erneut eine Wertberichtigung auf den Basler Messehallen gebe. «Unsicherheiten hat die Börse nicht gerne», sagt Ronald Wildmann.

Nur noch Messeveranstalter

Er traut der Messe Schweiz aber zu, dass sie aus der Krise findet. Bei den Kunst- und Sammlermessen sei sie gut aufgestellt. «Sie verfügt über ein sehr gutes Portfolio.» Auch die Strategie, vermehrt im Ausland zu investieren, sei richtig. Ein Szenario, das der Analyst entwirft, dürfte in Basel jedoch auf wenig Wohlwollen stossen: Dass sich die Messe Schweiz künftig nur noch als Messeveranstalterin betätigt und sich «vom Beton trennt» - sprich: von den Messehallen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    "Sich vom Beton trennen"-dann kann man auch auf die Verschandelung à la Sozialisten- Architektur des übriggebliebenen Messeplatzes verzichten und statt eines hässlichen Hochbunkers die gemütlichen Beizen am Leben lassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen