Brüste und Burkinis - neue Regeln für die Basler Frauenbadi

In den letzten Jahren kam Unruhe in die Frauenbadi Eglisee. Gewisse muslimische Frauen, angereist aus dem Elsass, störten sich am Badmeister oder daran, dass andere Frauen Oben-ohne badeten. Neue Regeln sollen nun für ein friedliches Nebeneinander sorgen.

Ein Schwimmbecken reserviert nur für Frauen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Frauenbadi Eglisee Neue Regeln sollen für ein friedliches Nebeneinander in der Frauenbadi sorgen. Juri Weiss

Nicht mehr erlaubt ist Strassenkleidung. In den letzten Jahren badeten einige elsässische Musliminnen in ihrer Alltagskleidung im Frauenbad, dies, weil sie keinen Badeanzug anziehen wollten. Ausdrücklich erlaubt hingegen sind Burkinis, Bikinis und Oben-ohne. Besonders die alteingesessenen Frauenbadi-Besucherinnen sind froh, dass nun klare Verhältnisse herrschen: «Die Badi ist für alle da, aber alle müssen sich an die Regeln halten», so eine Frau, die schon seit ihrer Jugend in die Badi kommt

Einlass erst ab 16 Jahren

Einzig die Regel, dass nur noch Säuglinge mit ins Frauenbad dürfen, kommt nicht gut an: «Für alleinerziehende Mütter ist es nun besonders schwierig, hin und wieder schwimmen zu kommen», erklärt eine Frau, die selber drei Kinder hat.

Brüste und Burkinis friedlich nebeneinander

Die Besucherinnen der Frauenbadi hoffen jetzt darauf, dass sich nun alle an die Regeln halte und dass Ruhe einkehrt, so dass alle Frauen friedlich miteinander baden können.