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Legende: Audio SVP und FDP setzen viel Hoffnung in den neuen Baselbieter CVP-Präsidenten. abspielen. Laufzeit 03:42 Minuten.
03:42 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 30.04.2019.
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Bürgerliche Zusammenarbeit Neue Parteipräsidenten hoffen auf CVP-Richtungswechsel

Saskia Schenker (FDP) und Dominik Straumann (SVP) wollen die CVP wieder zurück holen ins rechts-bürgerliche Lager.

Die Baselbieter Bürgerlichen stehen vor einem Neuanfang: FDP und SVP haben ihre neuen Präsidien schon gewählt, bei der CVP ist Silvio Fareri der einzige Kandidat und wird deshalb am Donnerstagabend zum neuen Präsidenten gekürt.

Fareri soll bürgerlichen Block stärken

Silvio Fareri weckt Hoffnungen bei Saskia Schenker (FDP) und Dominik Straumann (SVP). «Ich hoffe, dass die CVP mit Fareri wieder mehr zu FDP und SVP rückt und der bürgerliche Block gestärkt wird», sagt Dominik Straumann. Saskia Schenker ergänzt: «Ich habe positive Signale und bin zuversichtlich, dass wir einen guten Neustart haben werden.»

Die Hoffnungen bei FDP und SVP sind durchaus berechtigt. Fareri betont zwar, er sei ein klassischer CVP-Mitte-Politiker. Dennoch hat er bei den letzten Regierungsratswahlen den umstrittenen SVP-Kandidaten Thomas de Courten unterstützt und sich damit rechts der Parteilinie positioniert. Fareri hat sich gegen die eigene Parteipräsidentin Brigitte Müller gestellt und gegen die Mehrheit der Partei.

Fareri betont, dass er als Präsident auf die Basis und die übrige Parteileitung höre und keine eigenen Entscheidungen fällt. Dennoch sagt er: «Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Saskia Schenker und Dominik Straumann. Wir können unbelastet an die ganze Sache heran gehen und schauen, was möglich ist und was nicht.»

Unterstützung für Schneeberger?

Die erste Bewährungsprobe seht schon vor der Tür. FDP und SVP hoffen, dass die CVP für die Wahlen im Herbst ihre Ständeratskanididatin Daniela Schneeberger (FDP) unterstützt. Diese Frage sei noch völlig offen, entgegnet Fareri. Er sagt aber auch, dass er selber generell bei Majorzwahlen, also bei Ständerats- und Regierungsratswahlen, eine Zusammenarbeit mit FDP und CVP bevorzuge.

Möglich ist übrigens auch, dass die CVP im Herbst mit Elisabeth Schneider-Schneiter eine eigene Kandidatin ins Rennen um den Ständeratssitz schickt. Bei FDP und SVP käme ein solcher Entscheid gar nicht gut an. Der nächste Hauskrach bei den Bürgerlichen wäre in diesem Fall bereits vorprogrammiert.

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