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Basel Baselland Chefärzte rechnen mit weniger Bewerbungen

Eine gewisse Nachdenklichkeit und Angst vor möglichen Folgen: auf das trifft man unter ausländischen Mitarbeitenden am Basler Uni-Spital nach der Abstimmung über die Masseneinwanderung.

Spitalpersonal in grüner Spitalkleidung mit technischen Geräten.
Legende: Speziell im Gesundheitswesen ist ausländisches Personal nicht wegzudenken. Keystone

Angst um den eigenen Arbeitsplatz hat keine oder keiner der vom «Regionaljournal Basel» von Radio SRF befragten Ärzte, Stationsleiterinnen oder Pflegefachfrauen im Basler Uni-Spital. «Ich weiss, dass ich hier gebraucht werde» sagt beispielsweise Marten Trendelenburg, stellvertretender Chefarzt der Inneren Medizin.

Unsicherheit könnte zunehmen

Es gibt allerdings gewisse Ängste, was die künftigen potentiellen Bewerberinnen und Bewerber betriff, zum Beispiel wegen der zunehmenden Bürokratie: «Wir werden mehr Zeit brauchen, um auf Bewerbungen zu reagieren das kann abschreckend wirken.»

Auch glaubt Jens Eckstein, leitender Arzt an der Inneren Medizin: «Die Unsicherheit wegen der Umsetzung dieser Initiative wird einige Bewerberinnen und Bewerber abhalten, sich bei uns um eine Stelle zu bemühen.» Das könnte vor allem für Menschen aus dem deutschsprachigen Ausland gelten, glaubt Eckstein.

Die 22jährige Pflegefachfrau Valérie Blum aus dem Elsass hat noch eine anderen Vermutung: «Ich könnte mir vorstellen, dass wir Grenzgängerinnen in Zukunft wieder mit stärkeren Kontrollen an den Grenzen rechnen müssen - trotz Schengen.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Der nächste Schritt ist die Schweiz zurück auf 6 Mio. Einwohner zu steuern. Dann würden die Verhältnisse wieder normal.
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  • Kommentar von Marlen Zelger, 6370 Stans
    Dann gewähren wir wie3der den einheimischen Studenten Zugang zur Uni und beschäftigen wieder einheimische Ärzte, statt ausländische zu importieren, die qualitativ nicht so gut ausgebildet sind, wie schweizerische. Der hohe Standard von einst muss wieder erreicht werden. Wir wollen wieder Weltspitze im Gesundheitswesen werden.
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    1. Antwort von Fritz Leisinger, Loerrach
      Frau Zelger, Sie wissen dass Basel direkt an Deutschland und Frankreich grenzt. Diese Stadt haette ohne die Grenzgaenger nie diesen Topplatz auf der Liste der erfolgreichsten Staedte Europas geschafft. Diese Stadt stufe ich als eine der europaeischten Staedte der Schweiz ein, ob in Zusammenarbeit mit den umliegenden nichtschweizerischen Stadten oder verkehrstechnisch. das Basler Traemli fahr nach Weil am Rhein-zum Beispiel. Die REGA fliegt Einsaetze in Deutschland. Stans ist weit weg.
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