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Basel Baselland Das teure Herzstück löst vereinzelt auch Bedenken aus

Die Stimmen, die sich kritisch äussern, sind in der Minderheit. Parteien von links bis rechts befürworten das Herzstück der Regio-S-Bahn grundsätzlich und halten es für notwendig. Nur wenige haben Bedenken an dem teuren Projekt und verweisen auf die hohen Kosten und den fehlenden Nutzen.

S-Bahn
Legende: Das Herzstück soll die Verbindung an den Bahnhof SBB verbessern. Keystone
Plan Herzstück
Legende: Das Herzstück soll den Badischen Bahnhof und den Bahnhof SBB verbinden. zvg

«Ich sehe einen riesigen Betrag mit vielen Nullen und eine leere Staatskasse. Wir lassen uns schon auf ein Risiko ein», meint die SVP-Landrätin Daniela Gaugler gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Dennoch aber stehe sie hinter dem Projekt, da sie dessen Notwendigkeit anerkenne. «Wir wollen ja auch die Attraktivität der Region steigern.» Durch eine gute Erschliessung des öffentlichen Verkehrs könne man einiges bewegen, so Gaugler.

Hin und her gerissen

Auch der grünliberale Gerhard Schafroth hat zwei Herzen in seiner Brust. Er fände die Idee toll, jedoch «können wir uns das im Baselbiet schlicht nicht leisten.»

Klar gegen das Projekt stellt sich LDP-Grossrat André Auderset. Er habe kein Verständnis für das Riesenprojekt. «Die Regierungen machen sehr gerne Prestigeobjekte.» Man müsse ganz genau hinschauen, welchen Preis man dafür bezahlen wolle, sagt Auderset weiter und hängt an, dass für ihn vor allem noch ein grosses Fragezeichen hinter dem Kosten-Nutzen-Verhältnis stehe.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Oh je schon wieder zwei Politschwätzer aus dem Entwicklungskanton BL. Die Stadt wird, wie immer 2/3 der Kosten übernehmen, damit die Steuerflüchtlinge schneller an ihren Arbeitsplatz in der Stadt und abends nach Hause kommen. Also was soll das Gemotze auf Vorrat.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen