Das Theater Basel blickt auf eine gute Saison zurück

Die Auslastung ist gestiegen und damit auch die Einnahmen. Das Theater Basel blickt auf eine erfolgreiche Spielsaison 2013/2014 zurück. Trotzdem sorgt sich das Theater ums Geld. Vor allem aus dem Baselbiet bräuchte das Theater Basel mehr Unterstützung.

Theater basel, von aussen. man sieht die grosse Treppe vor dem Theater und das Gebäude. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Baselbieter Gemeinden streichen nach und nach ihre freiwilligen Thaatersubventionen. Keystone

Nach zwei rückläufigen Spielzeiten kann das Theater Basel wieder aufatmen. In der Spielzeit 2013/2014 sind die Zuschauerzahlen in allen drei Sparten gestiegen, und damit auch die Einnahmen.

Trotzdem stehen dem Theater Basel schwierige Zeiten bevor. Jegliche Versuche, mehr Subventionen aus dem Kanton Basel-Landschaft zu erhalten, scheitern.
Erst kürzlich sagte die Baselbieter Regierung Nein zu einer kleinen Erhöhung der Subventionen ans Theater Basel. Nun drehen auch die Gemeinden ihre Geldhähne zu. Muttenz streicht seinen freiwilligen Beitrag ans Theater, Allschwil entscheidet am Mittwochabend darüber.

Abtretender Intendant resigniert

Der abtretende Intendant Georges Delnon weiss sich keinen Rat mehr. Er habe nach neun Jahren in Basel kein Rezept gefunden, um den Kanton Baselland mit ins Boot zu holen, sagte er resigniert. Georges Delnon verlässt das Theater Basel nächsten Sommer und zieht weiter nach Hamburg.

Auch Verwaltungsratspräsident Samuel Holzach ärgert sich darüber, dass ausgerechnet Nachbargemeinden wie Muttenz und Allschwil ihre Beiträge ans Theater streichen wollen. Es gelte, weiterhin persönlich von Gemeinde zu Gemeinde zu gehen und dort die Menschen vom Theater zu überzeugen.

Zudem wolle auch der neue Intendant Andreas Beck das Projekt seines Vorgängers wieder aufgreifen und in einzelnen Gemeinden des Landkantons Theateraufführungen produzieren.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)