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Der entlassene BVB-Direktor Jürg Baumgartner wehrt sich.
Legende: Der entlassene BVB-Direktor Jürg Baumgartner wehrt sich. Keystone
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Basel Baselland Der entlassene BVB-Direktor Jürg Baumgartner wehrt sich

Er habe keine Mitarbeiterinnen sexuell belästigt, sondern lediglich anzügliche Bilder an eine Geliebte geschickt. Die neue Leitung der Basler Verkehrsbetriebe bleibt jedoch bei ihrer Version: Mehrere Mitarbeiterinnen hätten sich vom ex-Direktor bedrängt gefühlt.

Kein Tag ohne eine neue Wendung in der Affäre um die Basler Verkehrsbetriebe. Nun meldet sich erstmals der entlassene BVB-Direktor Jürg Baumgartner zu Wort - respektive sein Anwalt. In der «Basellandschaftlichen Zeitung» erklärt der Anwalt: Baumgartner habe keineswegs anzügliche Fotos an x-beliebige Mitarbeiterinnen der BVB geschickt, sondern lediglich an eine Frau, mit der er eine Affäre gehabt habe. Die Frage nach der sexuellen Belästigung ist wesentlich, weil die neue BVB-Führung damit Baumgartners fristlose Entlassung begründet hat.

Audio
Jürg Baumgartner wehrt sich (24.12.2013)
01:19 min
abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.

Die Frage lautet daher: Wie sicher ist sich die BVB-Führung, dass Jürg Baumgartner tatsächlich Mitarbeiterinnen belästigt hat?

Der neue Verwaltungsratspräsident Paul Blumenthal wollte hierzu am Dienstag keine Stellung nehmen. Auf Anfrage des «Regionaljournal Basel» von Radio SRF liess er aber via Medienstelle schriftlich ausrichten: «Es liegen mehrere Hinweise auf Verfehlungen des ehemaligen Direktors vor, durch die sich Mitarbeiterinnen in ihrer persönlichen Integrität gestört fühlten.» Aus Rücksichtnahme auf die Betroffene erörtere man «keine Details in der Öffentlichkeit».

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Max Demian , Zürich
    Jetzt mal im Ernst: Dieser Schachzug von Baumgartner ist genial. Eine Umkehr der Beweislast! Die BVB hat nun ein Problem Am besten wäre es, wenn Baumgartner die Empfänger der Fotos offenlegen würde. Dann könnte man rasch abgleichen, wer die Fotos empfangen hätte sollen. Oder wieso nicht mal einen guten investigativen Journalismus in Zürich??
  • Kommentar von Nico Basler , Basel
    Das findet dieser hormongesteuerte Macho tolerierbar?