Hunde-Sport Der Tough Dogz Run ist eine Herausforderung für Hund und Mensch

Zum ersten Mal fand auf der Sichtern ob Liestal der erste Tough Dogz Run der Schweiz statt. Es ist ein Hindernislauf für Hund und Mensch, wie man ihn bisher noch nicht kannte.

Eine Frau kriecht mit ihrem Hund unter Stangen durch ein Kiesbett. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beim Tough Dogz Run müssen Frauchen und Hund gemeinsam Hindernis und Parcours bewältigen, wie hier eine Kampfbahn. ZVG

Der erste Tough Dogz Run auf der Sichtern ist ein voller Erfolg. Über 100 Hundehalter mit ihren Hunden haben daran teilgenommen, und dies obwohl diese Art Hindernislauf in der Schweiz bisher unbekannt war. Dazu sagt Organisatorin und Initiantin des Tough Dogz Run, Franziska Baumann: «Ich habe im letzten Jahr in einer Fachzeitschrift gelesen, dass es diese Art von Wettkampf in Deutschland gibt und ich wollte diesen hier in der Schweiz ebenfalls verwirklichen.»

Eine Hundehalterin hält ihren kleinen Hund fest und rutscht auf einer Plastikplane den Hang herunter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: MIt Hunden auf der Rutschbahn am ersten Tough Dogz Run bei Liestal. z.V.g.

Für die Teilnehmenden ging es auf einen Rundparcours durch Feld und Wald, auf dem zwölf Posten mit ganz unterschiedlichen Hindernissen und Aufgaben zu bewältigen waren. So etwa der Gang durch ein Bällelibad oder eine Rutschpartie über eine Plastikplane samt Hund. Es gab Such- und Apportieraufgaben für den Hund oder auch eine Kampfbahn, bei der es über Stangen zu klettern und über Kies zu kriechen galt.

Den Teilnehmenden waren diese Herausforderungen nur recht. Sie waren durchs Band positiv von dem Wettkampf für Hund und Mensch angetan. Und auch der Tierarzt Matthias Volkert kann dem Anlass mit Blick auf die Hundehalter etwas Positives abgewinnen: «So muss sich der Hundehalter auch aktiv bewegen, hat den Hund am Gurt um den Bauch herum angebunden, statt dass er nur herumsitzt und dem Hund Befehle erteilt.»

Der Tough Dogz Run soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden, dann allerdings an einem anderen Ort, sagt Franziska Baumann.