Krematorium Die alten Öfen auf dem Basler Friedhof Hörnli laufen am Anschlag

So viele Tote wie in diesem Winter gab es noch selten. Die Öfen des Krematoriums auf dem Friedhof Hörnli laufen deshalb heiss und kommen mit den Einäscherungen kaum nach. Bis in zwei Monaten sollen aber drei neue Öfen den Betrieb aufnehmen.

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Bildlegende: Das neue Krematorium ist noch im Bau. Es soll im Juni den Betrieb aufnehmen. Keystone

In den Monaten Dezember und Januar mussten je gut 100 Personen mehr eingeäschert werden als in früheren Jahren. Auch der Friedhof Hörnli bekommt zu spüren, dass in diesem Winter besonders viele Menschen sterben, berichtet die «Basler Zeitung».

Neues Krematorium eröffnet im Juni

Die alten Öfen können das aber kaum mehr bewältigen, sagt Marc Lüthi, Leiter des Bestattungswesens im Kanton Basel-Stadt. «Die Öfen sind überlastet und überhitzt. Sie können 16 Kremationen pro Tag durchführen, mehr nicht.» Schon in wenigen Wochen sollen drei neue Verbrennungsöfen Abhilfe schaffen, erklärt Lüthi: «Erste Versuche sind bereits Ende März, Anfang April geplant. Dann nehmen wir sukzessive den Betrieb auf.»

Mit den weiteren Öfen sei man für die Zukunft gewappnet, versichert Lüthi. Dann könne man bis zu vierzig Einäscherungen pro Tag durchführen. Die Eröffnung des neuen Krematoriums ist Anfang Juni vorgesehen.

(Regionaljournal Basel, 06:32 Uhr)