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Eingeschlagene Scheiben Angriff auf jüdische Metzgerei in Basel

Viermal innerhalb eines Monats gab es Sachbeschädigungen. Ende September rissen Unbekannte einen Teil der Beschriftung an der Fassade weg. An diesem Wochenende wurden die Scheiben eingeschlagen.

Leopold Stefanski, Präsident der jüdischen Genossenschafts-Metzgerei in Basel, stimmen die Angriffe nachdenklich. Innerhalb von vier Wochen seien auf die Metzgerei mehrere Anschläge verübt worden. Die neuesten Attacken: Am Freitag wurde die Scheibe neben der Eingangstüre eingeschlagen, in der Nacht auf Sonntag die Scheibe der Eingangstüre selber. Stefanski glaubt, dass die Angriffe einen rassistischen Hintergrund haben. «Ich kann es mir nicht anders erklären.»

Dass Täter mit anderen Motiven, etwa radikale Tierschützer, dahinter stehen könnten, hält er für ausgeschlossen. «Militante Tierschützer hinterlassen Botschaften, dass es ihnen um die Tiere geht. Das ist hier nicht der Fall.» Er selber hat Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Staatsanwaltschaft weiss noch nichts über die Täter

Die Basler Staatsanwaltschaft bestätigt, dass eine Anzeige eingegangen ist. Zu den Vorfällen könne man sich aber derzeit nicht äussern, sagt Mediensprecher René Gsell. «Wir haben keine Hinweise auf einen bestimmten Hintergrund der Taten.» Derweil überlegt die Metzgerei selber, ob sie einen privaten Sicherheitsdienst engagieren will.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Ob das rassistisch motivierte Taten sind,ist nicht sicher,aber nicht ausgeschlossen.
    In militanten Tierschützerkreisen steht das geschächtete Fleisch ganz weit oben auf
    der Skala der mit allen Mitteln zu bekämpfenden Dinge,auch hochgradig kriminelle Taten
    werden so gerechtfertigt.
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