Zum Inhalt springen

Basel Baselland Einsprachen gegen Roche-Turm

Der Verein «Hauseigentümer und Anwohner Wettsteinquartier» will mit seinen Einsprachen nicht den Turm verhindern, sondern den Bebauungsplan verbessern.

Visuslisierung der Roche-Projekte. Zu sehen sind drei verschieden hohe Türme und einige andere, niedrigere Bauten.
Legende: Roche will im Wettsteinquartier mehrere Bauten aufstellen, wie diese Visualisierung zeigt. Keystone

Von den Mitgliedern seines Vereins «Hauseigentümer und Anwohner Wettsteinquartier» seien etwa ein Dutzend Einsprachen gegen den Bebauungsplan für den zweiten Roche-Turm eingegangen, sagt Vereinspräsident Niklaus Trächslin. Ziel der Einsprachen sei es, den Bebauungsplan zu verbessern. «Vor allem bei der Erschliessung des Areals, also dem Verkehr, muss noch nachgebessert werden», sagt Trächslin. Ausserdem würden sich vor allem die Liegenschaftsbesitzer Sorgen machen, dass ihr Eigentum aufgrund der langen Bauzeit und des Schattenwurfs des Turms an Wert verlieren werde. Sie müssten dafür entschädigt werden, findet der Verein. Der aktuelle Bebauungsplan sei «gut für die Roche und schlecht für die Anwohner», sagt Trächslin. Und: «Und das geht so nicht.»

Würden Roche und der kanton Basel-Stadt auf die Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner eingehen, könne er sich durchaus vorstellen, die Einsprachen zurück zu ziehen, so Trächslin. «Unser Ziel ist es nämlich nicht, den Turm zu verhindern.» Dies gelte allerdings nur für die Einsprachen aus den Reihen seines Vereins. Für allfällige andere Einsprecher könne er nicht reden.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

1 Kommentar

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Siegner, Basel
    Seien Sie doch wenigstens ehrlich- natürlich wollen Sie den Bau verhindern. Und Sie wollen Geld von Roche. Darum und um nichts anderes geht es. Schon mal überlegt, wie Basel ohne die Arbeitsplätze und Steuerzahler aussieht? Schon mal daran gedacht, dass Roche anstatt in Basel auszubauen auch irgendwo auf der Welt hingehen kann und dort sehr willkommen sein wird?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen