Zum Inhalt springen
Inhalt

Basel Baselland Ermittlung gegen Flugzeug an Basel Tattoo ist aufwändig

Ob der Propeller-Oldtimer Ju 52 tiefer als die erlaubten 300 Meter über das Kasernenareal geflogen ist oder nicht, dies ist schwer zu ermitteln. Deshalb dauern die Abklärungen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt noch einige Wochen. Klar ist aber: Der Pilot hat die erlaubte Höhe ausgereizt.

Blick auf Kaserne Basel während Tattoo
Legende: Flugeinlagen sind Teil des Militärmusik-Festivals. Keystone

«Es ist klar, dass der Pilot wohl an der unteren Grenze des Zulässigen geflogen ist», so Anton Kohler, Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Doch ob er damit effektiv das Luftraumgesetz verletzt hat oder nicht, das sei schwer zu ermitteln.

Denn: «Gibt es einen Toleranzbereich, wie genau ist das Gerät des Flugzeugs, wie hoch sind die Abweichungen?». Die Radarwerte allein seien deshalb nicht ausreichend.

Erschwerend komme hinzu, dass man auf keine vergleichbaren Fälle zurück greifen könne. «Es ist für uns etwas ganz Neues», so Kohler. Die Abklärungen müssten sehr sorgfältig gemacht werden. «Vor allem wenn der Fall weiter gehen würde, zum Beispiel ans Bundesverwaltungsgericht, dann müssen wir eindeutig beweisen können, wie die Sachlage ist.»

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.