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Legende: Audio Erste Baselbieter Bäche trocknen aus abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 23.07.2019.
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Erste Bäche trocknen aus Aus dem Baselbieter Homburgerbach müssen Fische gerettet werden

Das Amt für Wald beider Basel rechnet damit, dass in den nächsten Tagen weitere Flussläufe kein Wasser mehr haben.

Nur noch ein dünnes Rinnsal bahnte sich heute Morgen seinen Weg durch das Bachbett des Homburgerbachs bei Diepflingen im Baselbiet. Die Trockenheit trifft wie im letzten Sommer nun auch die Gewässer. Vor allem Fische leiden stark darunter.

Erste Notabfischungen

Wenn ein Bach kein Wasser mehr führt, bleiben nur noch vereinzelte Pfützen bestehen. In diese sogenannten Kolken retten sich Forellen und andere Tiere. Aus den lebensspendenden Wasserpfützen führt jedoch kein Weg ins fliessende Nass. Daher helfen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Amts für Wald noch diese Woche dabei, die Fische abzufischen und aus den Kolken in noch fliessende Gewässer zu bringen.

Weitere folgen

In den letzten Jahren fiel es Holger Stockhaus vom Amt für Wald auf, dass die Zahl der Bäche, welche im Sommer austrocknen, stetig zunimmt. Sogar die beiden Frenken führten in diesem Jahr sehr wenig Wasser und auch die Ergolz habe derzeit einen sehr niedrigen Pegel. In Zukunft müsse man sich damit beschäftigen, wie man die Bäche im Sommer entlasten könne um solch niedrigen Wasserstand zu vermeiden.

Wir sollten in Zukunft vermehrt Wasser aus Reservoirs statt aus den Bächen beziehen. So entlasten wir die Natur.
Autor: Holger StockhausJagd- und Fischereiverwalter, Amt für Wald

Obwohl der Wasserspiegel in den Baselbieter Bächen sinkt, sei die Trinkwasserversorgung in den Gemeinden bisher gesichert, bestätigte das Amt für Umweltschutz und Energie. Fällt in den nächsten Tagen aber kein oder nur wenig Regen, könnte es dazu kommen, dass Gemeinden im Oberbaselbiet zum Wassersparen aufrufen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Das war auch schon letztes Jahr so, dass Fische gerettet werden mussten. Diese Situationen häufen sich auffällig. Ich hätte eine nette Aufgabe an die Klimaleugner: Statt als Klimaleugner gegen Menschen, die die Klimaveränderung ernst nehmen, Diffamierungen auszustossen, könnten sogenannte Klimaleugner dabei helfen, Fische aus der Not zu retten. Wäre doch was, oder nicht?
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Sorgsamer, sparsamer Umgang mit dem Lebennsquell "Wasser" = keine Wasservergeudung für: Autowasschanlagen, Motorfahrzeug-Waschungen, "Rasen-Bewässerung, Golfanlagen, etc = absoliute Wasserverschwendung!
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  • Kommentar von Konrad Schläpfer  (Koni)
    Alles wird verbaut, wenn es Regnet fliesst das Wasser von Dächern und Vorplätzen so schnell wie möglich in den nächsten Bach / Fluss, der dann halt auch mal über die Ufer tritt. Es kann zu wenig Wasser versickern und wird nicht mehr von der Natur gespeichert. Gleichzeitig wird der riesige Wasserverbrauch der Bevölkerung oft durch Grundwasser abgedeckt, womit der Grundwasserspiegel sinkt. und da wundert man sich?
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