Erster Schultag für die Baselbieter Bildungsdirektorin

Monica Gschwind besuchte zum Schulauftakt eine Schule in Tenniken. Die neue Bildungsdirektorin wird in den kommenden Monaten zahlreiche Sparmassnahmen in ihrer Direktion umsetzen müssen.

Die neue Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind beim Schulbesuch in Tenniken. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die neue Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind beim Schulbesuch in Tenniken. SRF

Die neue Bildungsdirektorin Monica Gschwind wird in nächster Zeit auch zur Spardirektorin. Der Grund: Auch ihre Direktion ist von den Sparmassnahmen betroffen, welche die Kantonsfinanzen im Baselbiet wieder ins Lot bringen sollen. Monica Gschwind erklärte anlässlich ihres Schulbesuchs in Tenniken: Sie wolle die Sparmassnahmen so umsetzen, dass sie «möglichst wenig Schaden anrichten».

Im Gegensatz zum Nachbarkanton Basel-Stadt hat Baselland den Lehrplan 21 noch nicht eingeführt. Monica Gschwind sagt, sie wolle bei den Schulreformen nochmals über die Bücher gehen, damit sie am Schluss eine Lösung präsentieren könne, «hinter der eine grosse Mehrheit im Kanton steht».

Beim Lehrplan 21 weiss Monica Gschwind derzeit noch nicht, ob die umstrittenen Sammelfächer eingeführt werden. In diesen Sammelfächern sollen heutige Einzelfächer wie Geschichte und Geographie zusammengeführt werden. Die Bildungsdirektorin hält es für denkbar, gar keine Sammelfächer einzuführen - oder nur einzelne Sammelfächer.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)