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Experiment Anwil ist bereit für die Elektromobilität

60 Prozent der Haushalte haben eine Woche lang auf das herkömmliche Auto verzichtet und waren mit Elektroautos unterwegs.

Dorfeingang von Anwil.
Legende: Anwil setzte eine Woche lang auf Elektroautos. zVg

In Anwil leben knapp 600 Personen. Knapp zwei Drittel aller Haushalte waren eine Woche lang mit Strom statt mit Benzin oder Diesel unterwegs. Sie erhielten vom Stromversorger Elektra Baselland (EBL) gratis ein Elektrofahrzeug zum Test zur Verfügung gestellt.

Die EBL wollte bei diesem gross angelegten Experiment herausfinden, ob das Stromnetz gerüstet ist für die Elektromobilität. Hintergrund ist die Energiestrategie, die vorsieht, dass künftig mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sind als Benziner, um den CO2-Ausstoss zu vermindern.

Tobias Andrist, CEO von Elektra Baselland, zieht eine positive Bilanz. «Wir haben festgestellt, dass es für unser Stromnetz kein Problem ist, wenn 60 Prozent aller Haushalte in Anwil auf Elektromobilität umstellen.» Das Netz hätte es auch ausgehalten, wenn die ganze Gemeinde elektrisch unterwegs gewesen wäre.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Ja dann - los geht's in ZH, BS, LU, GE, SG, TI und wer sonst noch Lust verspürt. Das Netz hält es auch aus, wenn alle sich einen Tesla kaufen. Solange wir bis 2015 im dunklen leben. Vor allem, wenn dann statt 8 Mio. 12 Mio. Menschen bei uns leben und pendeln. Übrigens: einer der grössten Strom-Verbraucher ist die SBB. Einfach nur, dass nicht vergessen geht, dass jede/r Pendler/in nicht mit Energie aus dem "Nichts" bewegt wird, sondern mit Elektrizität.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Immer diese Schwarzmaler. 1. ist 2015 Geschichte und wir haben uns bis dahin wirklich nicht über allzu viele Blackouts zu beklagen. 2. ist es komplett unmöglich die Anzahl Elektromobile so schnell zu steigern, dass wir bis 2025 bereits irgend ein Problem mit der Stromversorgung hätten. Dazu gibt es dann bekanntlich keine gratis Elektromobile! Und wenn der Staat nicht so dumm ist die Verbraucher zu subventionieren anstatt die Erzeuger von Elektrischer Energie, dann geht das ganz gemächlich voran.
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