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FCB in der Krise Marcel Koller bleibt im Moment FCB-Trainer

Der FCB-Trainer nahm am Freitag kurz Stellung zu den Medienberichten, die von einem Aufstand der Spieler sprachen.

Legende: Audio Vorerst bleibt Koller FCB-Trainer abspielen. Laufzeit 03:45 Minuten.
03:45 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 07.12.2018.

Seit der Heimniederlage gegen die Berner Young Boys sei die Stimmung beim FC Basel schlecht. Mehrere Medien berichten, dass sich die FCB Spieler bei der Clubleitung über ihren Trainer Marcel Koller beklagt haben sollen. Er sei zu streng und stelle die Mannschaft ungeschickt auf, lauten die Kritikpunkte. Dass ein FCB-Trainer derart öffentlich demontiert wird, kam in den letzten Jahren nie vor. An der Medienkonferenz am Freitagnachmittag verkündete der FC Basel, dass man im Moment an Koller festhält.

Das Interesse der Medien an der üblichen Freitags-Medienkonferenz vor dem Wochenendspiel war deshalb überdurchschnittlich: Rund zwei Dutzend Medienleute kamen - und wurden mit einem knapp zweiminütigen Statement von Marcel Koller abgespeist. Fragen darüber hinaus würden keine beantwortet, hatte der Mediensprecher vorausgeschickt.

Viele Baustellen beim FCB

Zusammengefasst bestätigte Koller, dass Gespräche und Aussprachen stattgefunden hätten. In welcher Form und welchem Rahmen präzisierte er nicht, aber der Austausch mit dem Trainer Staff sei konstruktiv gewesen. Auf die Frage, ob das Spiel am Sonntag gegen den FC Zürich vielleicht sein letztes Heimspiel als FCB-Trainer sein könnte, sagte Koller, da gehe er nicht davon aus.

Der Trainerposten ist längst nicht die einzige Baustelle beim FCB. Auch Sportchef Marco Streller steht unter Druck. Er hat es nicht geschafft, eine starke Mannschaft zusammenzustellen. Ein Trainerwechsel würde zusätzliche Unruhe in die Mannschaft bringen. Es ist mehr als fraglich, ob das im Moment produktiv wäre.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Der FCB hatte den bestmöglichen Trainer.Wenig Glamour,viel Leistung,bescheidener Charakter.Aber Fischers Arbeitsfussball,wenn auch erfolgreich,war den "Gourmets" zu wenig.Was diese Mannschaft braucht,ist ein Diktator,der der Mannschaft beibringt,wofür ein Fussballer bezahlt wird.
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