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Forschung Uni Basel arbeitet an Revolution mit

Spitzenforschung an der Uni Basel: Fördergelder aus der EU machen dies auch im Bereich der Quantentechnologie möglich.

Die Universität Basel ist unter anderem bekannt für ihre Spitzenforschung in den Bereichen Pharma und Medizin. Nun erhält ein Projekt der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Gelder aus dem Forschungstopf der EU. Im Bereich der Quantentechnologie wird die Entwicklung von hoch sensiblen Sensoren unterstützt.

Hoch sensible Sensoren könnten für die Selbstfahrtechnik bei Autos eingesetzt werden. Auch im Bereich der Medizin sieht Philipp Treutlein, Leiter des Forschungprojektes, Anwendungsmöglichkeiten. «Mit solchen Sensoren einer neuen Generation könnten Diagnosen erstellt werden, ohne dass zum Beispiel Gewebe von Organen entnommen werden müssten.»

Industrielle Revolution

Gelingt der Bau solcher Quantensensoren, so wäre dies eine kleine Revolution, sagt Treutlein: «Es ist nicht nur eine graduelle Verbesserung bestehender Technologien. Die Quantentechnologie beruht auf völlig neuen Konzepten.» Und diese Konzepte wurden bis jetzt nicht ausgenutzt.

EU unterstützt die Forschung

Die EU unterstützt während zehn Jahren Projekte in ganz Europa im Bereiche der Quantentechnologie. Budgetiert ist ein Betrag von einer Milliarde Euro. 141 Projekte wurden eingereicht, 20 davon werden von der EU nun unterstützt. Neben der Uni Basel erhält auch das CSEM in Muttenz Geld. Das «Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique» ist ein Forschungszentrum aus Neuenburg, das eine Niederlassung in Muttenz betreibt. Es ist spezialisiert auf die Forschung mit den Schwerpunkten Mikro- und Nanotechnologie.

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