Kinder im Spital Gebrochene Teddybären-Arme im Basler Kinderspital

Kinder sollen die Angst vor dem Spital und den Ärzten verlieren. Dies ist das Ziel des sogenannten Teddybär-Spital. Einmal im Jahr organisieren Medizinstudenten einen Kindertag am Universitäts-Kinderspital beider Basel. Kinder können dann ihr Lieblingsstofftier untersuchen lassen.

Kind prüft den Herzschlag eines Teddybärs. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So prüft man den Herzschlag eines Teddybärs. zVg

Die Kinder bringen ihre liebsten Plüschtiere ins Teddybär-Spital. Die anwesenden Medizinstudenten behandeln die Tiere und erklären den Kindern, was sie mit den Tieren gerade machen. So ist es den Kindern möglich, den Spitalalltag zu erleben, ohne dass sie selber die Patienten sind.

«Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Mami und Papi. Das gefällt ihnen», sagt Sheryl Menzi, Medizinstudentin im vierten Jahr und Organisatorin des Teddybär-Sspitals. Und die Kinder dürfen auch selber Hand anlegen: beim Gipsen, Blutdruckmessen oder Nähen.

«Im Verlauf des Morgens gewinnen die Kinder immer mehr Vertrauen», sagt Sheryl Menzi, «wir hoffen, dass dies den Kindern auch hilft, falls sie wirklich einmal als Patienten oder Patientinnen im Universitäts-Kinderspital beider Basel sind.»