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Gegen aktuelle Klimapolitik Weiterer Schülerstreik in Basel angekündet

Im Dezember gingen über 1000 Schülerinnen und Schüler fürs Klima auf die Strasse. Im Januar soll sich dies wiederholen.

Legende: Audio Am 18. Januar wollen die Schülerinnen wieder auf die Strasse gehen abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
01:02 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 03.01.2019.

Der Streik richtet sich gegen die aktuelle Klimapolitik. In der ganzen Schweiz gingen Schülerinnen und Schüler deswegen auf die Strasse und schwänzten dafür die Schule. Sie orientierten sich an Greta Thunberg, einer schwedischen Schülerin, die seit einigen Wochen jeweils am Freitag die Schule schwänzt, um für den Klimaschutz zu demonstrieren.

Gespräche mit Erziehungsdepartement

Am 18. Januar soll nun schweizweit, und auch in Basel, ein weiterer Klimastreik stattfinden. Es ist wiederum ein Freitag. «Wir wollen wieder alle Schülerinnen und Schüler in Basel dazu aufrufen, bei diesem Streik mitzumachen», sagt Mitinitiant Philipp Kramer. Er sei sehr zufrieden mit dem letzten Streik in Basel und hofft nun, dass er wieder gleich viele Schüler motivieren kann, auch, wenn sie dafür unentschuldigte Absenzen in Kauf nehmen müssen. «Uns ist diese Sache einfach zu wichtig», so Kramer, «wir sind bereit, diese Konsequenzen zu tragen.»

Er wolle sich vor dem Streik auch mit den Basler Behörden, konkret mit dem Erziehungsdepartement in Verbindung setzen. «Wir sind offen für Gespräche und hoffen, dass wir eine Lösung finden», so Kramer. Denn das Erziehungsdepartement äusserte beim letzten Streik zwar Sympathie für die Sache, trotzdem werde ein Fernbleiben des Unterrichts nicht geduldet. «Wir haben den Lehrpersonen mitgeteilt, dass dies eine unentschuldigte Absenz zur Folge hat», sagte Mediensprecher Simon Thiriet im Dezember.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Alfred Schläpfer (191.5yenokavan)
    Die Selbstgefälligkeit der Kommentare spricht für sich. Dass die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft die Klimakrise kleinreden oder gar ignorieren, wird toleriert. Den Jungen wird Konsumverzicht und mehr Bescheidenheit empfohlen und wir Alten leisten uns Ferien auf den grössten Kreuzschiffen, jetten zu den mondänsten Ferienorten und fahren in der selbstgefälligen „Drei-Affen-Manier“ die Zukunft unserer Jugend an die Wand.
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  • Kommentar von b. glaset (glaset)
    Hemmungslos werden hier Schüler missbraucht und eingsetzt. Hoffentlich werden alle Eltern gebüsst für den Streik bzw. das Schwänzen der Schule! Wir können das Klima nicht ändern! Das ist zum Glück weder den USA noch den Russen oder Chinesen gelungen, sonst hätten wir nur noch schönes Wetter oder nur noch Regen. Jeder der Schüler kann sofort etwas fürs Klima tun: Handy weg, keinen Neuen Handys kaufen, nicht mehr Moped fahren, kein Computer tagelang laufen lassen, auch nicht im Standby.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (jolanda)
      Sie haben es ganz genau, richtig und klar ausgedrückt, Herr Glaset! Die Jugendlichen sollten tatsächlich bei sich selber anfangen und nicht die Extrem-Ideologie ihrer Lehrer(innen) und Medien mit "Pseudo-Demos" während der Schulzeit auf der Strasse mit Schreien und Spruchbänder als angebliche "Hilfeschreie" manifestieren!
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    2. Antwort von U. Salzmann (pfefferusalz)
      Es ist ja so einfach, die jungen Leute für den Klimawandel verantwortlich zu machen. Stattdessen nehmen diese das Heft in die Hand und sorgen sich um ihre Zukunft. Es ist an der Zeit etwas zu ändern!
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    3. Antwort von August Schläpfer (Tsugua)
      Wir können das Klima nicht ändern, aber die Schüler schon, solange sie auf ihre Handies und Mopeds verzichten. Ihr Argument schein mir nicht sehr durchdacht oder nachvollziehbar. Und ich denke die Jugend hat sehr wohl ein Recht sich für ihre Zukunft einzusetzen.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Eigentlich ist es unerhört, dass Lehrer ihre Schüler für politische Forderungen manipulieren. Nicht die Schüler, die meisten ohnehin Mitläufer, gehören für unentschuldigte Absenzen bestraft, sondern die Lehrer, für "Missbrauch" Minderjähriger.
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