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Legende: Audio Die Firma Allfarm will Massnahmen treffen, um Geruchsemissionen zu verhindern. abspielen. Laufzeit 04:46 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 07.02.2019.
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Gestank in Buckten Hundefutter-Firma Allfarm saniert Produktionsanlage

Das Hygieneamt beider Basel verlangt die Sanierung der Filteranlage. Die Verantwortlichen der Firma sind kooperativ.

Seit vier Jahren produziert die Firma Allfarm in Buckten Hundefutter. In unregelmässigen Abständen kommt es zu unangenehmen Geruchsbelästigungen. Bei der Gemeinde gehen daher regelmässig Klagen von Bürgern ein. Bei einem Gespräch zwischen den Verantwortlichen der Firma, Vertretern des Lufthygieneamtes beider Basel und dem Gemeindepräsidenten von Buckten einigte man sich auf einen Sanierungsplan.

Geruch nach verwestem Fleisch

Die Verantworlichen der Firma Allfarm seien kooperativ, sagt Gemeindepräsident Peter Riebli von Buckten: «Die Firma hat bereits viel investiert und wird auch in Zukunft noch mehr investieren müssen.» Dies sei nötig, um die Bürger von Buckten vor dem penetranten Geruch zu bewahren. Es rieche nach Verwesung, hätten besorgte Bürger immer wieder gemeldet.

In der Firma Allfarm werden jeden Tag im Maximum dreimal eineinhalb Tonnen Fleisch auf 600 Kilogramm eingekocht. Bei diesem Prozess fallen Dampf und Gase an, die gewaschen und gereinigt werden müssen. Im Zentrum des Reinigungsprozesses steht ein Biofilter. Dieser Biofilter arbeite nicht optimal, sagt Geschäftsführer Stefan Hirter. «Mikroorganismen fressen die stinkenden Partikel. In der sanierten Anlage müssen dann mehr Mikroorganismen länger den Dampf reinigen.»

Gut zwei Wochen Zeit für Sanierungsplan

Bis am 25. Februar 2019 muss ein Sanierungsplan vorliegen. Neben der Sanierung der Anlage muss er auch ein Überwachungskonzept beinhalten. Künftig soll die Anlage durch den Kanton periodisch inspiziert werden. Dabei würden auch «Schnüffler» zum Zuge kommen, die aus verschiedenen Proben Abluft testen müssen, sagt Geschäftsführer Hirter. «Wir haben das grösste Interesse, dass es auf der Gemeinde keine Anrufe besorgter Bürger mehr gibt. Wir verstehen diese Anliegen.»

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