Giftstaub in Kleinbasler Luft

Messungen des Basler Amt für Umwelt und Energie (AUE) haben ergeben, dass Giftstaub in der Kleinbasler Luft liegt. Die Messwerte liegen deutlich unter dem vom Bund festgelegten Prüfwert. Der Giftstaub stammt von der ehemaligen ARA STEIH in Hüningen (F), das Areal wird von der Novartis saniert.

Weisses Zelt und daneben steht ein Kran. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Steht in Frankreich Unter diesem Zelt saniert Novartis das Areal. zvg

Anfangs September haben Anwohner in Kleinbasel einen unangenehmen Geruch festgestellt. Die vom AUE durchgeführten Messungen haben ergeben, dass Staub in der Luft liegt. Sowohl Geruch als auch Staub stammen vom giftigen Stoff Lindan. Es bestehe aber keine Gefahr für die Bevölkerung, meldet das AUE. «Weitere Massnahmen zum Schutz müssen nicht getroffen werden», so Jürg Hofer vom AUE gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.

«  Wir haben uns die Baustelle sehr genau angeschaut »

Jürg Hofer
Amt für Umwelt und Energie

Das AUE habe sich die Situation sehr genau angeschaut. «Mit Gasmasken und Vollschutz sind wir in die Zelte hineingegangen», so Hofer. Das Problem seien nicht die Zelte, die die Baustelle überdachen. Sondern die Umlagerung der Abfälle auf das Schiff. Das Schiff sei im Moment der Umlagerung nach oben offen.

Wie weiter?

«Wir haben keinen direkten Einfluss», erklärt Hofer. Das AUE habe aber die französischen Behörden informiert. «Und Novartis hat uns zugesichert weitere Sicherheitsmassnahmen zu prüfen.» Novartis saniert das Areal der ehemaligen ARA STEIH.