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Beten zwischen Absperrbändern
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 28.05.2020.
abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.
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Gottesdienste wieder möglich Kirchen dürfen ihre Gläubigen empfangen

Bei der Durchführung gelten jedoch strenge Regeln. Elemente des Gottesdienstes können nicht wie gewohnt abgehalten werden.

Glaubensgemeinschaften dürfen ab heute, dem 28. Mai, ihr gemeinsames religiöses Leben wieder aufnehmen. Über acht Wochen lang war das wegen der Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus' nicht möglich.

Dass wieder Gottesdienste stattfinden dürfen ist für viele aus der Gemeinde eine grosse Hilfe und Freude.
Autor: Stefan KemmlerPfarrer der Antoniuskirche

Der römisch-katholische Pfarrer Stefan Kemmler der Antoniuskirche in Basel freut sich sehr, dass wieder Leben in die Kirche einkehrt: «Gottesdienste sind der Kern meines Lebens. Dass diese wieder stattfinden können ist für viele aus der Gemeinde eine grosse Hilfe und Freude.» Zu gewöhnlichen Zeiten finden in der Antoniuskirche in Basel über tausend Christinnen und Christen Platz. Nun kann die Kirche wegen des Schutzkonzepts nur gerade um die hundert Leute empfangen. Absperrbänder sorgen dafür, dass der Sicherheitsabstand gewährleistet ist und an den Eingängen werden Desinfektionsmittel aufgestellt. Ähnlich wie in Supermärkten werden auch in Kirchen der Region Wegweisungen eingerichtet.

Kein Gesang zu Pfingsten

Bis auf weiteres ist auch der Kirchgesang untersagt. Das stimmt den reformierten Pfarrer Philipp Roth traurig: «Im Moment können wir wichtige zentrale Punkte unseres gemeinsamen Feierns nicht durchführen», sagt er. Der erste Gottesdienst in der Theodorskirche wird daher ohne Gesang über die Bühne gehen. Dass sich gläubige Christinnen und Christen wieder in der Kirche begegnen dürfen überwiegt jedoch die Trauer, dass einzelne Elemente im Gottesdienst fehlen würden. Wieder zusammensein zu können, sich auszutauschen und gemeinsam zu beten, das hätten viele vermisst, so Roth.

Regionaljournal Basel 06:32 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Amina Moser  (Amina)
    Die grässlichen Baustellen-Absperrbänder (wie im Bild) wirken in einer Kirche eher ausladend.
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  • Kommentar von Matthias Mauerhofer  (Matthias Mauerhofer)
    Ich freue mich, dass wir an Pfingsten wieder mit Gottesdiensten starten dürfen! Wir erinnern uns, dass der Heilige Geist auf diese Erde gesandt wurde, damit Menschen in den verschiedensten Sprachen von der Liebe Gottes, seiner Erlösung so berührt werden, dass sie die Sehnsucht haben, in eine lebendige Beziehung zu ihm zu treten! Möchten auch Sie dabei sein? Lassen Sie sich einladen, doch auch einen Pfingstgottesdienst zu besuchen!
    Bhüet euch Gott
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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    Man erinnert sich an Südkorea, wo die ersten 30 Coronainfiszierten am Flughafen abgefangen wurden und dann Nummer 31 alleine tausende Gläubige an Gottesdiensten angesteckt hat. Was auf jeden Fall schon klar ist: Religionen schützen nicht vor Corona, sondern verbreiten das Virus im grossen Stil.
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    1. Antwort von Hannes Vuille  (DonHannes)
      Ich glaube das schlimmste Virus tragen wir Menschen seit Geburt in uns: Es heisst "Sünde". Ich gehe mit ihnen einig das Religion nicht von diesem und auch von keinem anderen Virus schützt. Ein persönliche Beziehung zu Gott aber schön. Sie sie nicht einig mit mir? Bitte geben sie mir ihren Lösungsvorschlag wie sie sich schützen damit das Böse oder eine andere Krankheit keine Macht mehr hat über sie. Ich bin einfach froh hat Gott mich durch Jesus mit all meinen Fehler angenommen.
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