Grippe-Epidemie im Baselbiet fordert Spitäler

Baselland leidet unter einer Grippen-Epidemie. Das Kantonsspital Baselland stösst an seine Kapazitätsgrenzen und muss Patienten und Patientinnen in Untersuchungszimmern unterbringen.

Kranke Frau schaut auf Fieber-Thermometer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Baselbiet grassiert eine Grippe-Epidemie Colourbox

Die Basler Zeitung berichtete am Donnerstag über die Engpässe im Kantonsspital Baselland. «Man kann ganz klar von einer Epidemie sprechen», so Peter Graber, Leiter Spitalhygiene am Standort Liestal. «Die Situation ist angespannt, aber kontrolliert. Wir haben täglich drei bis fünf neue Grippefälle, die stationär und nochmal so viele, die ambulat behandelt werden.»

Die Grippenkranken werden ein Einzelzimmern untergebacht und isoliert. «Der Aufwand ist enorm.» Vom Personal her sei man ausreichend dotiert, aber die Bettenbelegung sei ein Problem. «Wir müssen Untersuchungszimmer benutzen.»

Schweizweit sei der Peak erreicht, in der Region müsse man aber weiterhin mit vielen Grippenkranken rechnen.

Impfstoff wirkt weniger gut

Grund für die diesjährige Grippeepidemie sei der Impfstoff. «Er wirkt dieses Jahr schlechter, weil sich das Virus leicht verändert hat.»

Im Universitätsspital Basel ist die Situation weniger dramatisch. Dort nehme die Zahl der Grippekranken bereits wieder ab.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)