Grünes Licht aus Baselland für Abriss Biozentrum

Der Baselbieter Landrat stellt sich hinter die Vorlage für ein neues Zentrum für Biomedizin der Universität Basel. Umstritten waren insbesondere die 4 Millionen Franken, die für den Abriss des alten Biozentrums benötigt werden.

Baupublikation für neues Biozentrum, im Hintergrund das Gebäude des alten Biozentrums. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das alte Biozentrum im Hintergrund muss dem neuen Zentrum für Biomedizin weichen. Juri Weiss

Der Landrat folgte mit grosser Mehrheit der Regierung und verabschiedete das Gesamtpaket mit 78 zu 2 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Die sogenannte Kreditsicherungsgarantie von 106 Millionen war unbestritten. Zu Reden gaben aber die 4 Millionen Franken, mit denen sich Baselland an den Kosten für den Abriss des heutigen Biozentrums beteiligen soll. Die Teilung der Abbruchkosten war Ergebnis von anderthalbjährigen Verhandlungen der beiden Basel. Die Finanzkommission des Landrats hatte mit 7 zu 6 Stimmen jedoch verlangt, dass die Regierung die Kosten neu verhandelt.

Entscheid im Sinn der Partnerschaft

Diese Forderung wurde von der SVP unterstützt. Auch die FDP stellte sich anfänglich gegen eine Kostenbeteiligung. FDP und SVP argumentierten, dass Basel-Stadt Grundeigentümerin sei und bisher Mieteinnahmen gehabt und künftig Baurechtszinsen erhalte. Die FDP schwenkte dann aber in der Debatte um. So gab es mit 55 zu 26 Stimmen letztlich doch noch eine klare Mehrheit für den Antrag der SP, die 4 Millionen Franken wie ursprünglich von der Regierung beantragt zu bewilligen.

(Regionaljournal Basel, 17:30)