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Legende: Audio Nach dem Spatenstich vom Montag sollen die 125 Wohnungen bis in zwei Jahren fertig gebaut sein. abspielen. Laufzeit 04:04 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 15.07.2019.
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Günstiger Wohnraum Bei der Burgfelder Grenze entstehen 125 Genossenschaftswohnungen

Es ist dies das grösste genossenschaftliche Bauprojekt in Basel seit zwanzig Jahren. Weitere sollen folgen.

Vor zwei Wochen verschickte die Basler Regierung eine Mitteilung, in der sie kundgab, wie sie in Basel mehr günstigen Wohnraum schaffen will. Eine der aufgeführten Massnahmen lautet: Genossenschaftswohnungen fördern, indem der Kanton Land im Baurecht abgibt. Heute Montag, keine vierzehn Tage nach dieser Ankündigung, stand Regierungsrätin Eva Herzog mit einer Schaufel auf einer Baustelle - zum Spatenstich des grössten Genossenschafts-Bauprojekts der letzten zwanzig Jahre.

Diese zeitliche Nähe zwischen regierungsrätlicher Ankündigung und Start eines Genossenschaftsbaus ist einerseits zwar ein terminlicher Zufall - andererseits auch nicht, wie Eva Herzog betonte. Denn die Regierung befasse sich nicht erst seit kurzem, sondern schon seit vielen Jahren mit der Förderung von Wohngenossenschaften. «Solche Planungen dauern ihre Zeit und sind nicht von heute auf Morgen umgesetzt. In den nächsten Jahren wird es noch viele ähnliche Projekte geben.»

Bauherrschaft bei dem Projekt an der Burgfelderstrasse haben die Wohngenossenschaft Bündnerstrasse und die Neue Wohnbaugenossenschaft Basel, welche sich hierfür zusammengetan haben. Beide planen sie je sechs Häuser mit insgesamt 125 Wohnungen. Die Nachfrage sei gross. Obschon das Bewerbungsverfahren für die Wohnungen, welche frühestens Ende 2020 bezugsbereit sind, noch nicht angelaufen sei, hätten sie bereits über 80 Bewerbungen.

Die Häuser entstehen an der Burgfelderstrasse entlang der Tramlinie 3.
Legende: Die Häuser entstehen an der Burgfelderstrasse entlang der Tramlinie 3. SRF

Geht es nach Herzog, war dies heute der Startschuss zu einer genossenschaftlichen Bauoffensive. Bereits hätten andere Genossenschaften Interesse angekündigt zu expandieren. Zudem sind bereits Grossprojekte wie das «Westfeld» geplant, wo auf dem Gelände des ehemaligen Felix-Platter-Spitals 500 neue Wohnungen entstehen sollen.

Die Idee der Förderungen von Genossenschaftswohnungen ist, dass dadurch langfristig günstiger Wohnraum entsteht. Neubau-Wohnungen sind zwar nicht unbedingt billig - eine 4-Zimmer-Wohnung an der Burgfelderstrasse wird beispielsweise rund 2'000 Franken kosten - weil die Mieten jedoch nicht steigen, werden die Wohnungen im Laufe der Zeit, im Verhältnis zu Liegenschaften auf dem normalen Wohnungsmarkt, relativ günstiger.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Lüthi  (tomlüthi)
    Nichts gegen Genossenschaftswohnungen - solange der Staat es mit der Subventionierung übertreibt. Aber sie gegen den privaten Wohnungsbau auszuspielen, Herr von Känel, ist abwegig.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Das ist ein tolles Projekt, diese Genossenschaftswohnungen. Es wird etwas Gemeinsames realisiert, das vielen zu Gute kommen wird. Das ist mir schon viel sympathischer und viel sozialer als die Machenschaften eines Immobilienspekulanten, der viel Land und sonst das Nötige zusammenkauft und teuer verkauft und vor allem selber viel Geld rausfischt, das praktisch nur ihm und nicht einer grösseren Allgemeinheit zugute kommt. Genossenschaftswohnungen sind dem Spekulantentum menschlich weit überlegen.
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