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Hilfe gefordert Lehrpersonen in Kindergärten verlangen Unterstützung

Jüngere Kinder - neue Herausforderungen: Die Kantonale Schulkonferenz möchte mehr Personal im Kindergarten.

Kindergartentaschen und Kindergartendreiecke hängen an Garderobenhaken.
Legende: Mit mehr Personal soll die Qualität in Kindergärten gesichert werden. Keystone

In einem Brief an den Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer fordert die Kantonale Schulkonferenz Basel-Stadt (KSBS) eine Aufstockung des Personals in Kindergärten. Der Hauptgrund für die Forderung ist die Verjüngung der Kindergartenklassen bei einem gleichbleibenden Personal, wie die KSBS in ihrem Brief schreibt.

Die Verjüngung der Klassen sei auf die Verschiebung des Kindergarteneintritts auf den 31. Juli zurückzuführen. Das heisst: Heute besuchen Vierjährige den Kindergarten. Im Zuge der Harmonisierung der obligatorischen Schule (Harmos) hat der Kanton Basel-Stadt die Schulen schrittweise neu organisiert - unter anderem mit der Verschiebung des Stichdatums der Einschulung auf den 31. Juli.

Neue Herausforderungen benötigen mehr Personal

Mit dieser Anpassung finde nun aber eine stärkere Akzentuierung auf jüngere Kinder statt. Jüngere Kinder seien aber intensiver auf erwachsene Bezugspersonen angewiesen und benötigten mehr Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen.

Der gleichbleibende Personalschlüssel bei einer gleichzeitigen Verjüngung der Kinder und die Integration aller Kinder in die Volksschule beanspruche jedoch die Kindergartenlehrpersonen. Aus diesem Grund schlägt die KSBS eine Personalerhöhung vor. Damit würde ein wichtiger Beitrag geleistet, um eine möglichst gute Ausgangslage für alle Kinder zu schaffen.

Quantität verspricht Qualität

Die KSBS ist überzeugt, dass eine Anpassung im Grundangebot zur Qualitätssicherung der Arbeit in vielen Kindergärten im Kanton Basel-Stadt beiträgt. Wie die KSBS gegenüber dem SRF-Regionaljournal bestätigt, ist die Forderung für eine Sitzung, die kommende Woche mit dem Basler Erziehungsdirektor Conradin stattfinde, traktandiert.

Erst vergangene Woche gab die Basler Regierung bekannt, die sogenannten Einführungsklassen auf Primarstufe wieder einzuführen. Diese waren im Rahmen der Integrativen Schule abgeschafft worden. In den Einführungsklassen wird der Stoff des ersten Primarschuljahres während zwei Jahren behandelt. Die Klassen sind für Kinder mit Sprach- oder Entwicklungsschwierigkeiten gedacht.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Da es kaum viel mehr Geld geben wird, hier eine Anregung: Es gibt eine neue insos-Anlehre für junge Menschen mit Lernbehinderung, genannt " Praktiker/in Hauswirtschaft in Kitas". Diese Menschen entlasten die Fachkräfte in allen hauswirtschaftlichen Arbeiten, ebenso – bei Eignung - auch rudimentär in der Betreuung. Sowohl für die Erzieherinnen, Gemeinden, IV als auch für die lernbehinderten Menschen ein Gewinn, da entlastend, kostengünstig und integrativ. Win-Win-Win-Win sozusagen.
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