Hohe Busse für FCB wegen Hooligan-Aktionen bei Salzburg-Spiel

Der FC Basel muss sein Europa-League-Heimspiel gegen Valencia als Geisterspiel austragen - also vor leeren Rängen. Zudem muss der FCB 100'000 Franken Busse bezahlen. Die UEFA bestraft den FCB damit vor allem, weil Hooligans während des Auswärtsspiels gegen Salzburg Gegenstände aufs Spielfeld warfen.

Fabian Frei, Bernhard Heusler und Marco Streller stehen in Salzburg auf dem Spielfeld. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: FCB-Präsident Bernhard Heusler zwischen seinen Spielern Fabian Frei und Marco Streller während des Spielunterbruchs. Keystone

Der FC Basel erhält wegen Ausschreitungen von «Fans» während des Rückspiels beim Europa-League-Achtelfinal gegen Salzburg vom Europäischen Fussballverband UEFA den Viertelfinal gegen Valencia als Geisterspiel aufgebrummt. Und der FCB muss eine Busse von umgerechnet 130'000 Franken bezahlen.

Damit hat die UEFA den FC Basel hart bestraft. Basel muss das Hinspiel in den Europa-League-Viertelfinals gegen Valencia am 3. April vor gänzlich leeren Rängen bestreiten. Die UEFA sperrte für dieses Spiel die Zuschauer nicht nur für den Fan-Sektor («Muttenzer Kurve») aus, sondern für das ganze Stadion.

FCB-Präsident Bernhard Heusler hat an einer Medienkonferenz am Mittwoch Abend erklärt, man wolle den Entscheid der UEFA nicht anfechten.

In Salzburg hatten die Basler Anhänger am Donnerstag letzter Woche so lange Gegenstände auf den Platz geworfen, bis der Schiedsrichter die Partie nach rund einer halben Stunde für knapp 15 Minuten unterbrechen musste.