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Basel Baselland «Ich bin kein Entertainer.»

Lukas EngelbergerLukas Engelberger will sich als Nachfolger von Carlo Conti in die Basler Regierung wählen lassen. Der 39-Jährige Anwalt politisiert seit zehn Jahren für die CVP im Grossen Rat, er ist auch Parteipräsident. Nun möchte er für die CVP den Sitz in der Exekutive verteidigen.

Der 39-jährige Lukas Engelberger arbeitet als Rechtskonsulent für den Pharmakonzern Roche. Er berät seinen Arbeitgeber in juristischen Fragen zum Beispiel bei Firmenübernahmen.

Als politisches Schlüsselerlebnis bezeichnet Lukas Engelberger die EWR-Abstimmung von 1992. Wie viele Jugendliche sei er damals enttäuscht über das Nein zur europäischen Integration gewesen. Heute macht er sich in erster Linie für einen guten Wirtschafts- und Forschungsstandort Basel stark.

Politische Laufbahn:

  • Seit 2004 im Grossen Rat, Mitglied der Wirtschafts- und Abgabenkommission
  • Parteipräsident der CVP Basel-Stadt

Fragen an Lukas Engelberger



Ich bin ein Gewinn für die Basler
Regierung, weil….





ich nach 10 Jahren im Grossen Rat mit den Themen der
kantonalen Politik sehr gut vertraut bin; ich den vergangenen Jahren als Unternehmensjurist
die Perspektive der Wirtschaft kennenlernen durfte und diese Erfahrung jetzt in
die Regierungsarbeit einbringen kann; ich gerne im Team arbeite und mich für trag- und mehrheitsfähige
Lösungen einsetze.





Die Kantone Basel-Stadt und Baselland sollen fusionieren, weil…





eine Fusion eine Chance ist, unsere wirtschaftlich und kulturell starke
Region auch politisch stärker zu machen und in der nationalen Politik besser
aufzustellen. Wenn dies im gemeinsamen Verfassungsrat gelingt (und nur dann),
werde ich einer Fusion definitiv meine Stimme geben.




Wie
viel Geld sollen Regierungsräte aus Nebenbeschäftigungen behalten dürfen?





Die heutige Regelung, wonach die Mitglieder des
Regierungsrats wie die übrigen Kantonsangestellten Nebeneinkünfte bis 20‘000 Franken pro Jahr behalten dürfen, ist aus meiner Sicht in Ordnung. Eine
Ablieferung sämtlicher Nebeneinkünfte wäre für mich ebenfalls kein Problem.
Wichtig ist, dass das System konsequent und transparent gehandhabt wird.





Wo
kann/soll der Staat sparen? Ordnen Sie nach Dringlichkeit: Bildung, ÖV, Strasse,
Sozialwesen, Kultur, Staatspersonal, Sicherheit. 



Ich erwarte nicht, dass der Kanton in den kommenden
Jahren eigentliche Sparmassnahmen wird ausarbeiten und umsetzen müssen.
Entsprechend ist es aus heutiger Sicht nicht sinnvoll, Politikbereiche zu
definieren, bei denen in besonderem Mass gespart werden soll. Vielmehr muss in
allen Bereichen konsequent zurückhaltend budgetiert werden.







Wo
darf auf keinen Fall gespart werden?





Falls Sparmassnahmen beschlossen werden müssen, was
meiner Meinung nach aus heutiger Sicht nicht zu erwarten ist (vgl. Antwort 4),
müsste möglichst gleichmässig in allen Bereichen gespart werden. Es wäre nicht
richtig, einzelne Bereiche zu privilegieren.





Wie
sollen die anstehenden Probleme in der Alterspflege in Zukunft gelöst werden?




Alte Menschen sollen möglichst lange selbständig und
in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Wenn dies nicht mehr geht, soll
auch in Zukunft das Gemeinwesen seine Verantwortung wahrnehmen. Nachgedacht
werden sollte über Anreize, mit denen die eigene finanzielle Vorsorge und damit
letztlich die Autonomie im Alter gestärkt werden könnte.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Ersatzwahl in die Basler Regierung haben von der Regionalredaktion Basel Baselland einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben gefragt. Diese sind zusammen mit den selbst verfassten Bildunterschriften in der Bildergalerie publiziert.

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