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Fasnächtler sind hart im Nehmen
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 04.03.2020.
abspielen. Laufzeit 03:44 Minuten.
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Im Rhein Alles geht den Bach runter

Diese Motto haben einige Fasnächtler wörtlich genommen.

Am Mittwoch hätte in Basel eigentlich der Cortège auf dem Programm gestanden, der traditionelle Fasnachtsumzug. Dieser fiel - wie alle Festivitäten - dieses Jahr jedoch ins Wasser.

Einige Fasnächtler nahmen dies wörtlich. Sie trafen sich bei frühlingshaften Temperaturen am Rhein, der in Basel auch «Bach» genannt wird. 15 Überzeugungstäterinnen und -täter, viele von ihnen passionierte Rheinschwimmer, stiegen in den Fluss. Einige trugen Larven, andere Perrücken, wieder anderere schwenkten Mimösli wie jeweils am Cortège. Am Ufer wurden sie begleitet vom König Corona mit Totenmaske und Trommel.

Krebsrot aus dem Wasser

Das Wasser war kalt. Deshalb war der Spuk nach rund 300 Metern wieder vorbei. Die schwimmenden Fasnächtler kamen krebsrot aus dem Wasser. Was aber wollen sie mit dem König Corona aussagen? Wollen sie die Behörden dafür kritisieren, dass sie die Fasnacht verboten haben? Nein, sagen die Fasnächtler. Für das Verhalten der Behörden und auch der Polizei hätten sie Verständnis. Aber eine «wilde Fasnacht» gebe es trotzdem, man könne sie nicht verbieten.

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