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Moschee bestreitet den Gewaltaufruf
Aus Tagesschau vom 09.06.2019.
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In der König-Faysal-Moschee Imam ruft in Basel zum Dschihad gegen Ungläubige auf

  • In der Basler König-Faysal-Moschee hat ein syrischer Vorbeter laut einem Zeitungsbericht zum Heiligen Krieg gegen Ungläubige aufgerufen.
  • Demnach verherrlichte der in Deutschland lebende Imam bei einer Freitagspredigt den bewaffneten Dschihad.
  • Der Moscheeleiter bestreitet einen Gewaltaufruf. Die Predigt habe sich auf eine historische Schlacht bezogen.

Der Dschihad sei «der Weg der Gläubigen». Dies ist die Quintessenz eines Lobliedes, das der Imam im Mai in der König-Faysal-Moschee an der Basler Friedensgasse auf den Heiligen Krieg gesungen habe, berichtet die «Sonntagszeitung». Aus dem Kontext der Freitagspredigt gehe hervor, dass der Vorbeter gewaltsames Vorgehen meine.

Von der König-Faysal-Moschee zum IS

Der Vorbeter lebt den Angaben zufolge in Deutschland und hilft der in Geldnöten steckenden Basler Moschee aus. Das Gotteshaus an der Friedensgasse steht dem Bericht zufolge seit längerem unter Beobachtung der Behörden. Mindestens zwei Moscheegänger sind demnach als Dschihadisten bei der Terrormiliz IS umgekommen.

Ein Vorgänger des derzeitigen Imams, ebenfalls ein Syrer, ist der Vater jener beider Schüler, die sich im Baselbiet weigerten, ihren Lehrerinnen die Hand zu geben.

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Schaub  (Kripta)
    Wenn ich mir die grenzenlose Willkommenskultur [Kritik gilt ja als Rassismus] und Verhätschelung dieser Leute in Europa so ansehe, kann ich nur sagen: bitte sehr, wie bestellt, so geliefert!
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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Wir leben im 21. Jahrhundert und haben uns mit den aktuellen Problemen auseinander zu setzen. Hinweise auf Ku-Klux-Klan, Mafia, Kolonien oder Kreuzzüge sind dabei wenig hilfreich. Bei den einen handelt es sich um Minderheiten die bei uns bedeutungslos sind, die Mafia wird vom Staat bekämpft bzw. nicht toleriert, Kolonien haben wir keine gehabt und die Kreuzzüge sind seit ein paar Jahrhunderten Geschichte. Das mit dem heutigen Djihadismus zu vergleichen, entbehrt jeglicher Grundlage. Kapiert?
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  • Kommentar von Delmar Lose  (DeLo)
    Toleranz gegenüber Menschen aus anderen Regionen und Glaubensrichtungen sollte auf jedn Fall priorität haben. Wen es aber darum geht Menschen gegeneinander auf zu hetzten egal wer das macht sollte strickte gehandelt werden, ohne wen und aber! Neben einem verbot zu predigen würde ich auch Landesverweise in betracht ziehen. Toleranz ist wichtig und zwar echte vom Herzen kommend. Alles durch zu lassen im Namen der Toleranz halte ich für einen Fehler!
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