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Klybeckareal soll trotz Verkauf weiter entwickelt werden
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.05.2019.
abspielen. Laufzeit 03:54 Minuten.
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Industriebrache entwickeln Pharmakonzern Novartis verkauft seinen Teil des Klybeckareals

Käuferin ist die neu gegründete Firma Central Real Estate. Diese verspricht die Industriebrache «umsichtig und nachhaltig» zu entwickeln.

Der Pharmakonzern Novartis hat seinen Anteil und Gebäude im Werk Klybeck an die Central Real Estate verkauft, eine Fläche von 158'000 Quadratmetern. Das entspricht rund 22 Fussballfeldern. Über den Preis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die im Klybeck angesiedelten Funktionen von Novartis werden im Laufe der Zeit auf den Novartis Campus verlegt, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Central Real Estate gehört zu einer Holding, in welcher ausschliesslich Schweizer Investoren vertreten sind, wie aus den Mitteilungen der beiden Unternehmen hervorgeht. Die Käuferin werde das Klybeck-Areal «umsichtig und nachhaltig» entwickeln.

Das Klybeckareal: Orange eingefärbt der Novartis-Anteil, der jetzt verkauft wurde. Rot, der Anteil von BASF.
Legende: Das Klybeckareal: Orange eingefärbt der Novartis-Anteil, der jetzt verkauft wurde. Rot, der Anteil von BASF. zvg

Schon seit längerem wird diskutiert, was aus dem nicht mehr benötigten Industriequartier jetzt werden soll, wie die Stadt und die Grundeigentümer Novartis und BASF das Klybeck-Areal im Kleinbasel entwickeln könnten. Diese Pläne für die Umnutzung des Industriegebiets in eines neues Stadtquartier sollen trotz der Transaktion vorangetrieben werden. Der gemeinsame Planungsprozess mit BASF und dem Kanton Basel-Stadt im Rahmen Projektes «Klybeckplus» soll weitergeführt werden.

Novartis selbst sieht die eigene Kernkompetenz nicht in der Immobilienentwicklung, sondern in der Forschung und Entwicklung von neuartigen Medikamenten und innovativen Therapieformen, hiess es vom Pharmakonzern. In der Übergangszeit wird Novartis einzelne Gebäude im Klybeck von der Käuferin zurückmieten und weiternutzen.

Die Basler Regierung begrüsse, dass die Käuferin das Klybeck weiter «nachhaltig mit einer guten Mischung aus Wohnen und Arbeiten» entwickeln wolle, sagt Regierungssprecher Marco Greiner auf Anfrage. Die Regierung selbst habe auch abgewogen, ob sie das Areal für den Kanton kaufen wolle oder nicht, habe sich aber schliesslich aber gegen einen Kauf entschieden. Der Kanton müsse nicht zwingend Landbesitzer sein, um das ehemalige Industriegebiet entwickeln zu können, da es ja die verbindliche Planungsvereinbarung «Klybeckplus» mit den Grundeigentümern gebe. Man beabsichtige aber diese Investorengruppe 50'000 Quadratmeter «Wirtschaftsfläche» zu kaufen.

Klybeckareal

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Das Klybeckareal wird heute nicht mehr für die industrielle Produktion genutzt. Bereits stehen auch viele Labor- und Bürogebäude leer. Novartis und BASF hatten sich deshalb 2016 mit dem Kanton auf eine Umnutzung des Areals geeinigt. Entstehen soll dort auf einer Fläche von insgesamt 300'000 Quadratmetern eine neues Stadtquartier mit vielfältiger Nutzung.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Beat Schweizer  (Trevor B.)
    Tja, wie nun? Der aknton muss/will nicht Grundeigentuemer sein!? Und kauft 50'000 m2 von der Investorengruppe, oder wie ist der Satz zu verstehen?
  • Kommentar von b. glaset  (glaset)
    Und wieder verschwindet in Basel ein Areal, das für Industrie und Gewerbe gebraucht würde. Nur noch Wohnraum mit etwas Gewerbe, vorprogrammiert ist eindeutig Zoff mit den zukünftigen Anwohnern, weil ja dann Lieferwagen oder gar Lastwagen vorfahren.
    Wo bitte soll noch Industrie in der Stadt Basel Platz finden?
    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Wer spricht denn von Industrie? Und Wohnen in dieser Chemiebelasteten Umgebung ist ja schon beinahe gesetzlich nicht möglich oder kaum finanzierbar. Es sei denn für den Staat gelten andere Voraussetzungen...