Jahresrückblick Teil 2: Von Frauenquote bis Wagenplatz

Frauenquote, Wahlkampf, Fasnacht und Wagenplatz: Das bewegte die Region im ersten Quartal des Jahres.

Im Februar kam es in Basel zu einem Schweizweiten Novum: Basel beschloss für die Staatsnahen Betriebe eine Frauenquote. «Das klingt ein bisschen blöd und alt, aber den junge Frauen stehen nicht einfach alle Türen offen», so Regierungsrätin Eva Herzog, die sich für die Quote eingesetzt hatte.

Engelberger, Rutschmann und Bernasconi

Nach dem Rücktritt von Carlo Conti mussten die Basler Parteien zunächst einmal in den eigenen Reihen nach geeigneten Kandidaten und Kandidatinnen suchen. Bei der CVP wurde dann der Grossrat Lukas Engelberger nominiert und die Grünliberalen schickten Grossrätin Martina Bernasconi ins Rennen.

Und die SVP nominierte zuerst den Arzt Thomas Egloff - dieser wollte dann aber plötzlich doch nicht mehr - und so sprang Edi Rutschmann in die Presche.

Wagenplatz

Im Frühling sorgte ein Gerücht für Aufregung. Das Gerücht, dass auf dem besetzten Areal auf der Klybeckinsel, wo seit mehr als einem Jahr Wagenleute leben, Fussballplätze gebaut werden sollen. Die Fussballplätze waren schnell wieder vom Tisch, aber es kam Bewegung in das Thema. Die Regierung forderte die Wagenleute auf, sich auf 2500 Quadratmeter zurückzuziehen. Diese weigerten sich jedoch, und so musste die Polizei den Platz räumen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)