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Jubiläumsgala FCB bittet Frauen um Entschuldigung

Der FC Basel musste in den letzten Tagen viel Kritik einstecken, weil er seine Frauen-Equipe nicht zur Feier zum 125. Geburtstag eingeladen hatte. Nun sagt Geschäftsführer Roland Heri, der Club sei zu wenig sensibel vorgegangen.

Ausschnitt aus FCB-Gala
Legende: Die FCB-Gala hat ein Nachspiel, mit dem die Clubverantwortlichen nicht gerechnet haben. zVg

Derzeit sorgt der FC Basel für Schlagzeilen in Medien, die sich sonst nicht für ihn interessieren: CNN , Link öffnet in einem neuen Fensterhat berichtet oder die BBC, Link öffnet in einem neuen Fenster. Aber nicht über sportliche Leistungen des Clubs, sondern über die Jubiläumsgala, die zumindest in einem Punkt mittlerweile als verunglückt gelten muss. Der FC Basel lud zu dieser Gala lediglich die erste Mannschaft der Männer ein, die Frauen-Equipe des Clubs erhielt dagegen keinen Tisch im Festsaal, sondern verkaufte Tombola-Lose.

Seit das Internet-Portal «Prime News» dies publik gemacht hat, hagelt es Kritik. Nun nimmt FCB-Manager Roland Heri Stellung. Er entschuldigt sich «bei allen Frauen, die sich ausgegrenzt und beleidigt fühlen». Dies sei nicht die Intention des FC Basel gewesen.

Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren nicht eingeladen

Selbstkritisch sagt Roland Heri: «Sicher ist es nicht toll von mir und meinem Team, dass wir zu wenig gut antizipiert haben, dass eine solche Geschichte am Schluss einen Schaden auf unseren Club wirft und leider unsere Arbeit, die wir für den Frauenfussball leisten, in ein schlechtes Licht rückt.» Der FCB habe keine glückliche Hand bei einem «hochsensiblen Thema» gehabt.

Wichtig ist ihm zu betonen, dass die Frauen-Abteilung im Verein hohen Stellenwert habe. «Wir unterstützen sie, wo wir können.» Ausserdem sei die Frauen-Equipe längst nicht die einzige Abteilung des FCB, die keine Einladung zur Gala erhalten habe. «Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Clubs waren nicht eingeladen. Für sie alle veranstalten wir nächstes Jahr ein Fest.»

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10 Kommentare

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  • Kommentar von J.E. Michel (Assisi)
    Warum haben denn die Frauen da mitgemacht und sich nicht geweigert? Das Übel hockt wohl nicht nur in den Männerköpfen.... Wo bleibt nur der Gerechtigkeitssinn dieser Leute?
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  • Kommentar von Patric Huber (Patric Huber)
    Der FCB habe keine glückliche Hand gehabt.... Zur Zeit aber auch keine glücklichen Füsse. Und scheinbar auch kein Köpfchen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Es ist schwer nach oben zu kommen. Durch gute Arbeit, auf und neben dem Platz hatte sich der FCB einen Namen geschaffen im Europäischen Fußball. Doch das Niveau zu halten ist schwer genug. Doch die jetzige Vereinsführung schafft es al die harte Aufbauarbeit in kurzer zeit zu zerstören. Schade die Schweizer Fussball braucht auch einen gesunden FCB. Doch der ist im Moment ein sehr Kranker Patient. Und daran sind die Herren hauptsächlich verantwortlich die sich da selbst gefeiert haben,
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