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Blick auf die Synagoge in Basel
Legende: Der Sicherheitsdienst bei der Basler Synagoge kostet jährlich mehrere hunderttausend Franken. Staatskanzlei Basel-Stadt
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Jüdische Gemeinde Basel schliesst Hilfe für Synagogen-Schutz nicht mehr aus

Mit einem Gesamtkonzept soll die Sicherheit bis 2019 neu organisiert werden. Es darf auch etwas Kosten.

Bei einem Treffen zwischen Basler Regierung und einer Delegation der Israeltischen Gemeinde Basel (IGB) wurde gemeinsam das weitere Sicherheitsvorgehen besprochen. Dabei wurde beschlossen, den «Fächer noch einmal zu öffnen», wie es Regierungssprecher Marco Greiner im Interview mit dem Regionaljournal Basel beschreibt.

Es gehe darum, per 1. Januar 2019 ein «langfristiges Gesamtkonzept» für die Sicherheit der jüdischen Einrichtungen in Basel zu erarbeiten. Es sei heute noch zu früh, über mögliche Kostenfolgen zu sprechen, sagt Marco Greiner. «Man darf den Beschluss aber so interpretieren, dass der Kanton zusätzliche Kosten nicht mehr ausschliesst.»

Neue Beurteilung

Noch letzten Herbst schlossen Basler Regierung und auch das Parlament eine zusätzliche finanzielle Hilfe an die Israelitische Gemeinde aus. Ein Kredit von jährlich 800'00 Franken für einen privaten Sicherheitsdienst wurde verworfen.

Marco Greiner begründet die neue Haltung der Basler Regierung mit dem «Unbehangen gegenüber der aktuellen Situation», so dass eine Neubeurteilung angesagt sei. Es brauche eine für alle Seiten befriedigende Lösung der Sicherheitsfragen.

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