Katrin Leumann: «Ich bin keine geborene Profisportlerin»

Die 34jährige Mountainbikerin Katrin Leumann aus Riehen war Europameisterin in ihrer Sportart. Nun zieht sie sich langsam aus dem Profisport, den sie einige Jahre ausgeübt hat, zurück. Seit kurzem arbeitet sie wieder in Teilzeit als Kindergärtnerin.

Mountainbikerin Katrin Leumann lacht auf dem Rad in die Kamera Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mountainbikerin Katrin Leumann will noch bis 2018 weiterfahren. Keystone

Der 22. August war für Katrin Leumann ein wichtiges Datum: seit diesem Tag arbeitet die 34jährige nämlich wieder in ihrem angestammten Beruf als Kindergärtnerin in Zürich.

Die Mountainbikerin, die im Einzeln und im Team Europa- und Weltmeisterin wurde, hat sich den Entscheid lange überlegt. Lange lief es im Profisport, für den sich Leumann entschieden hatte, gut. Dann aber kamen Tiefschläge: Knochenbrüche und Komplikationen nach einer Blinddarm-Operation.

Darum entschied sich Katrin Leumann schliesslich zum Schritt, jetzt wieder ins Berufsleben einzusteigen. Und sie kommt gegenüber dem Regionaljournal Basel sogar zum Schluss: «Wahrscheinlich bin ich nicht die geborene Profisportlerin.»

Sie stiehlt sich aber nicht so einfach weg: am Sonntag ist sie auf dem Schänzli zum letzten Rennen des laufenden Jahres angetreten und holte den 22. Platz. Im Vorfeld dafür hat sie hart trainiert (s. Audio). Doch nächstes Jahr will sie wieder angreifen. Und für 2018 hat sie das Fernziel bereits im Kopf: an der WM auf der Lenzerheide will sie ihre lange Karriere dann abschliessen - möglichst erfolgreich.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)