Kleine Gemeinden in der Region sollen nicht mehr wachsen dürfen

Immer mehr Leute leben und arbeiten in der Region Basel. Damit sie aber nicht völlig zugebaut wird, präsentiert die Denkfabrik Metrobasel nun eine radikale Lösung. Diese stellt das Grundprinzip der Gleichheit aller Gemeinden in Frage.

Bauernhäuser im Grünen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Soll nicht weiter wachsen: Bennwil im Waldenburgertal. Paul Menz

Regula Ruetz, Direktorin von Metrobasel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Regula Ruetz, Direktorin von Metrobasel. Metrobasel

Regula Ruetz, Präsidentin der Denkfabrik Metrobasel, bringt die Idee gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von SRF klar auf den Punkt: «Wir fordern, dass es Gemeinden gibt, die sich stark weiter entwickeln können, und andere Gemeinden, die auf eine Entwicklung verzichten.» .

Mit diesem Vorschlag will Metrobasel der Zersiedelung der Region entgegentreten und verhindern, dass die ganze Region Basel zugebaut wird. Gebiete, die bereits jetzt dicht bebaut sind, sollen weiter wachsen und noch verdichtet werden. Das betrifft die Stadt Basel, aber auch bevölkerungsreiche Agglomerations-Gemeinden rund um Basel. Weiter zählen dazu auch regionale Zentren wie zum Beispiel Liestal.

Auf der anderen Seite stehen kleine Gemeinden, die sich nicht weiter entwickeln sollen. Diese sollen grün bleiben und ihren dörflichen Charakter behalten. Durch diese klare Trennung der Gemeinden ist es gemäss Metrobasel möglich, das Wachstum der Region Basel zu koordinieren.