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Eingangsschild des Universitätsspitals Basel
Legende: Die freie Spitalwahl zwingt das Basler Unispital und das Bruderholzspital zur Zusammenarbeit Juri Weiss
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Basel Baselland Konkurrenzkampf unter Spitälern

Das Spital Laufen schliesst eine ganze Bettenstation, das Bruderholzspital macht ein Stockwerk dicht. Regelmässig kommt die Frage auf, wie viele Spitäler die Region halten kann. Vorallem das Bruderholzspital muss seine Existenz immer wieder rechtfertigen.

Die Spitaldichte der beiden Basel ist hoch, die Konkurrenz wegen der freien Spitalwahl stark. Das Bruderholzspital müsse notgeschlachtet werden, sagte der abtretende Grossratspräsident Daniel Goepfert in seiner Schlussrede. Dies «im Interesse der Zusammenarbeit und im finanziellen Interesse der beiden Kantone». Eine Idee, die beim Bruderholzspital auf Unverständnis stösst. Der Mediensprecher Urs-Peter Modespacher betonte, dass diese Diskussion für sie «irrelevant» sei. «Der Standort Bruderholz ist im Kanton Baselland ganz klar ein wichtiger Teil.»

Alle wollen grosses Stück vom Patientenkuchen

Audio
Freie Spitalwahl zwingt Bruderholz-Spital und Unispital zu Zusammenarbeit (Rahel Walser, 28.1.2013)
03:02 min
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 2 Sekunden.

Dennoch bleibt die Frage, wie viele Spitäler in der Region überleben können. Die neue Spitalfinanzierung bringt mit sich, dass die Spitäler um Patienten konkurrieren. «Es wird sich zeigen müssen, ob alle Spitäler genügend Patienten haben, um überleben zu können», meint David Wüest-Rudin, der Mitglied der Gesundheitskommission des Grossen Rats war.

Kooperieren oder sterben

Insbesondere die Konkurrenz zwischen dem Basler Unispital und dem Bruderholzspital könnte zum Problem werden. Andreas Bitterli, Mediensprecher des Universitätsspitals Basel, betont: «Es kann nicht sein, dass wir in Konkurrenz stehen. Wir müssen kooperieren.» Gespräche über mögliche Kooperationen seien bereits im Gange.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Tom Duran , Basel
    Da haben wir also klare Fakten weshalb unser Gesundheitssystem viel zu teuer ist.
    Aber obwohl man nur einmal kurz hinsehen muss und sofort weiss, wo die Probleme liegen, schieben die Behörden nach wie vor uns langjährigen Prämienzahlern die Schuld in die Schuhe. Sprich: wir müssen für deren Unfähigkeit zahlen!
    Teuer Spitäler, teure Medikamente, Luxuskassen, miese Verknüpfung und Inneffizienz, sowie viele neue kranke Ausländer: das bezahlen wir. Den Rest dürfen wir selber zahlen...