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Basler Geld, das im Ausland lagert
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Konten im Ausland 70'000 Meldungen aus dem automatischen Informationsaustausch

Die Steuerverwaltungen in Basel und Liestal haben erstmals Daten aus dem Ausland erhalten und prüfen diese nun.

Seit dem 1. Januar 2017 ist der internationale automatische Informationsaustausch bei Steuersachen - kurz AIA - gültig. Dieser sieht vor, dass Staaten, die diesen Austausch untereinander vereinbart haben, gegenseitig Informationen über Finanzkonten austauschen.

Nun hat die Basler Steuerverwaltung erstmals Daten über Finanzkonten für die Steuerperiode 2017 erhalten. Über 70'000 Meldungen aus dem Ausland wurden steuerpflichtigen Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt zugeordnet. In Liestal seien rund 65'000 Meldungen eingegangen, wie es auf Anfrage heisst.

Überprüfung dauert bis 2022

Die Steuerverwaltung hat nun mit der Überprüfung der erhaltenen Meldungen begonnen. Dies wird dazu führen, dass die Verwaltung von nicht deklarierten Konten im Ausland erfährt. Werden im Rahmen der Überprüfung solche Konten entdeckt, werden diese besteuert und gegebenenfalls ein Steuerstrafverfahren eröffnet. Aufgrund der hohen Anzahl an Meldungen wird erwartet, dass deren Überprüfung bis Ende 2022 dauern wird.

Dieses Prüfverfahren sorgt für einen höheren Personalaufwand von jährlich rund 900'000 Franken bei der Basler Steuerverwaltung. Gleichzeitig gehen die Behörden jedoch davon aus, dass sie aufgrund von nicht deklarierten Vermögen jährlich vier Millionen Franken zusätzlich einnehmen.

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