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Krise bei den Starwings «Wir werden nicht auf dem letzten Platz bleiben»

Pascal Donati, Vizepräsident der Starwings, glaubt an sein Team - auch wenn es noch kein Spiel gewonnen hat.

Legende: Audio Interview mit Pascal Donati abspielen. Laufzeit 07:55 Minuten.
07:55 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 02.12.2018.

Die Basketballer der Starwings Basket Regio Basel haben in der aktuellen Saison noch kein einziges Spiel gewonnen. Drei Leistungsträger haben den Verein bereits verlassen, so auch der Amerikaner Auston Calhoun. Pascal Donati, Vizepräsident der Starwings, findet keine lobenden Worte: «Er brachte nie seine gewohnte Leistung. In den Trainings und in den Spielen wirkte er demotiviert.» Die Starwings liegen nach 9 Runden mit 0 Punkten am Tabellenende.

Unsere Sponsoren verkraften es, wenn wir mal ein Loch haben.
Autor: Pascal DonatiVizepräsident der Starwings

Die Gründe für die Abgänge bei den «Wings» sind unterschiedlich. Im Falle von Calhoun sei es aber klar eine Sache der Einstellung gewesen. Nach Gesprächen mit ihm sei jeweils eine Verbesserung spürbar gewesen. Trotzdem schliesst Donati ein Führungsproblem aus. «Von einem Profi erwarte ich, dass er bei möglichen Problemen mit der Mannschaft oder dem Staff mindestens noch für seine persönliche Statistik spielt.» Auch dieser Einsatz sei bei Calhoun aber nicht mehr spürbar gewesen.

Keine Gefahr für den Verein

Kurzfristig hat die Krise bei den Starwings kaum Auswirkungen auf den Verein, sagt Donati. Einerseits beschränke sich das Probleme auf die erste Mannschaft, anderseits könne das Nationalliga A Team gar nicht absteigen. «Die Nationalliga entschied sich, 12 Mannschaften in der obersten Spielklasse antreten zu lassen. In der Schweiz gibt es aber nur 11 Mannschaften, die dazu bereit sind», sagt Donati. Aus diesem Grunde steige auch keine Mannschaft am Ende der Meisterschaft ab.

Chance für den Nachwuchs

Donati sieht die Situation auch als Chance für die Jungen. Er möchte, dass der Trainer der ersten Mannschaft jetzt mehr auf die U23 Spieler zurückgreift. «Wir können jetzt sehen, wer von den Jungen mit dem höheren Tempo in der obersten Spielklasse mithalten kann.» Gut wäre, wenn ihnen bereits jetzt mehr Verantwortung übertragen würde. Den freien Platz durch den Abgang von Calhoun möchte Donati durch einen Zuzug ersetzen.

Donati ist weiter überzeugt, dass auch die Sponsoren nicht abspringen werden. Der Vorstand des Vereins sei in Kontakt mit ihnen und die Signale seien positiv. «Unsere Sponsoren verkraften es, wenn wir mal ein Loch haben. Ihr Engagement ist nicht auf den kurzfristigen Erfolg ausgerichtet.» So glaubt Donati auch, dass in Zukunft wieder Spitzenbasketball in Birsfelden zu sehen sein wird.

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