Zum Inhalt springen

Basel Baselland Kritische Voten zum China-Deal an Syngenta-Generalversammlung

Der Verwaltungsrat des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta nutzte die diesjährige Generalversammlung, um vor den Aktionären für den geplanten Verkauf des Unternehmens an ChemChina zu werben. Man habe damit «im besten Interesse aller Beteiligten entschieden», erklärte VR-Präsident Michel Demaré.

Gefüllte Halle
Legende: Das Interesse der Aktionäre ist gross: Die St. Jakobshalle ist bis auf den letzten Platz besetzt. SRF/Jeannine Borer

Der Deal sei «attraktiver und weniger riskant» für Syngenta als etwa ein Verkauf des Unternehmens an die amerikanische Monsanto. Dies sagte Verwaltungsratspräsident Michel Demaré vor der Generalversammlung am Dienstag. Er bekräftigte die Absicht, Syngenta zu einem späteren Zeitpunkt zumindest teilweise wieder an die Börse zu bringen.

Die Generalversammlung, die in der prall gefüllten St. Jakobshalle in Basel stattfindet, wird von 1'373 Aktionären und Aktionärinnen besucht. Diese repräsentieren aber lediglich 1,3 Prozent der anwesenden Stimmen, der Rest entfällt auf Stimmrechtsvertreter.

Der grosse Abwesende war ChemChina-Chef Ren Jianxin. An ihn richteten verschiedene kritische Aktionäre, wie zum Beispiel eine Menschenrechtsorganisation oder eine Aktionärsvereinigung, ihre Fragen zu den Plänen den Unternehmens, so etwa zu einem möglichen Nachhaltigkeits-Management oder einem künftigen Verkauf des hochgiftigen Herbizids Paraquat.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Einiges hat China gut gemacht und etwas mehr Reichtum für den Durchschnitt warum nicht. Zu hoffen bleibt nur dass Sie Amerika nicht all zu sehr kopieren in der Landwirtschaftspolitik. Den Reichtum hat viele Gesichter und diese Balance hat China trotz Laotse und Chuan Tzu oder Aufschwung und Moderne noch nicht wieder entdeckt. machen Sie bei den Kleinbauern denselben Fehler und Lernweg wie Indien? http://youtu.be/JsaBh46Z50M
    Ablehnen den Kommentar ablehnen