Künftiger Standort der Basler Jugendpsychiatrie weiter ungewiss

Eigentlich wollte der Verwaltungsrat der Universitären Psychiatrischen Kliniken noch im alten Jahr über den neuen Standort der Basler Kinder- und Jugendpsychiatrie entscheiden. Da die Standortfrage aber sehr umstritten ist, hat er seinen Entscheid vertagt. Und das obwohl die Zeit drängt.

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Bildlegende: Eingangsgebäude der UPK an der Wilhelm Klein-Strasse. Geplant war, dass auch die Jugendpsychiatrie hierhin kommt Juri Weiss

Bereits wird mit Zwischenlösungen gearbeitet. Gewisse Räumlichkeiten der über die ganze Stadt verteilte Jugendpsychiatrie platzen aus allen Nähten, sind veraltet. Darum sei man jetzt daran Ersatzräume zu mieten, sagt Andreas Wild, stelltvertretender Leiter der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK). Es gehe darum, dass Kinder und Fachleute nicht unter den prekären Verhältnissen leiden.

Eigentlich wollte der Verwaltungsrat alle Abteilungen der Jugendpsychiatrie bündeln in einem Neubau auf dem Gelände der UPK am Stadtrand. Der Architekturwettbewerb ist bereits abgeschlossen. Doch gegen diese Pläne hat sich breiter Widerstand formiert. Gar wurde eine Petition lanciert. Die Gegner stören sich ob der dezentralen Lage des Neubaus auf dem Gelände der Erwachsenen-Psychiatrie.