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Anja Bandi, Leiterin der Basler Friedhöfe, ist sich bewusst, dass die Ausstellung eine Gratwanderung ist.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.04.2019.
abspielen. Laufzeit 04:25 Minuten.
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Kunst Tierskulpturen sollen Besucher auf den Hörnli-Friedhof locken

Löwen und Büffel aus Bronze: der grösste Friedhof der Schweiz versucht, neue Wege zu gehen.

28 lebensgrosse Tierskulpturen stehen bis zum 25. Juni verteilt auf dem Gelände des Friedhof Hörnli in Basel. Sie stammen vom italienischen Künstler Davide Rivalta.

Immer weniger Erdbestattungen

Die Leiterin der Basler Friedhöfe, Anja Bandi, sagt, man wolle mit dieser ersten Kunstausstellung auf dem grössten Friedhof der Schweiz, nach Möglichkeit neue Personen auf das Gelände locken. «Wir wollen damit neue Wege gehen, denn nicht nur in Basel müssen wir uns fragen, wohin sich die konventionellen Friedhöfe bewegen.» Damit spricht Anja Bandi die Probleme an, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr nach herkömmlicher Art und Weise bestatten lassen sondern beispielsweise in einem Wald oder auf dem Wasser.

Allerdings ist sich Anja Bandi bewusst, dass das Ganze eine Gratwanderung ist: «Friedhofsbesucher sollen sich auf einen Fall gestört fühlen.» Eine spontane und nicht repräsentative Umfrage unter einigen Gästen auf dem Friedhof zeigt: das Kunst-Projekt kommt gut an.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Ich habe mich gefragt, was die Kunstausstellung bedeuten kann? Da es eine stille Begegnung mit Kunst ist, habe ich persönlich, sicher nichts dagegen, auch Tiere sind im Kreislauf von LEBEN und TOD ausgesetzt. So setze ich mich friedlich vor das Kunstwerk u. bewundere diese Tiernatur. Ein Danke, dem italienischen Künstler Davide Rivalta.
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