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Flüchtlingslager-Installation: Kalt und stinkend
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 30.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:42 Minuten.
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Kunstinstallation Flüchtlingscamp in Liestal

Das Zeltcamp soll einen Einblick in den Alltag von Flüchtlingen ermöglichen, die oft als Obdachlose beispielsweise in Paris stranden.

Menschen, die ihre Heimat verlassen, begegnen uns überall: in Zeitungen, Radiobeiträgen und auf der Strasse. Dennoch wissen viele kaum etwas über deren Alltag, auch nicht über das tägliche Leben, wenn diese Menschen in einem Flüchtlingslager oder einer sicheren Stadt angekommen sind. Oft leben Flüchtlinge dann obdachlos unter Brücken, in Nischen und an der Autobahn - an Unorten der Stadt.

Camp wie in Paris

Der Verein Rastplatz, der sich um Menschen auf und um die europäischen Flüchtlingsrouten kümmert, hat in Liestal nun ein Flüchtlingscamp aufgebaut. Orientiert hat er sich dabei auf Zeltcamps, von denen es sie in der französischen Hauptstadt einige gibt. In Paris leben derzeit nämlich zwischen 1500 und 3000 gestrandete Flüchtlinge aus aller Welt, so der Verein Rastplatz. Die Zustände in den Camps seien «unwürdig, menschenverachtend und beklemmend».

Teil dieser begehbaren Flüchtlingscamp-Installation sind Fotografien des Baselbieter Fotografen Joel Sames. Er ist Gründungsmitglied des Vereins Rastplatz.

Decken und Zelte gesucht

Die Installation nutzen die Flüchtlingshelferinnen und -helfer auch um Material zu besorgen: Sie sammeln Schlafsäcke, Zelte, Decken und Schlafmatten, die sie an obdachlose Geflüchtete weitergeben wollen.

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